Mil Mi-24D (NATO-Code Hind D)

Mil Mi-24D (NATO-Code: Hind D) - UdSSR
Kampfhubschrauber


Hersteller: KonstruktionsbĂŒro Mil/Werk Kiew (UdSSR)


Besatzung: 2 Piloten, 1 Bordtechniker, 8 Soldaten


Triebwerk: 2 TW 3-117 III. Serie Gasturbinen mit je 1.545 kW


Abmessungen:
RumpflÀnge: 17,51 m
LĂ€nge ĂŒ.a.: 21,35 m
Höhe: 4,44 m
Tragschraubendurchmesser: 17,30 m


Gewicht:
Leergewicht: 8.500 kg
max. Außenlast: 2.000 kg
max. Startgewicht: 11.200 kg


Flugleistungen:
Höchstgeschwindigkeit: 330 km/h
Dienstgipfelhöhe: 4.500 m
Reichweite: 750 km
Aktionsradius: 250 km


Bewaffnung:
1 Vierlings-MG JakB 12,7 (12,7 mm)
4 Panzerabwehrlenkraketen 9M 114
4 RaketenbehÀlter UB-32
1000 kg Bomben oder BrandmittelbehÀlter


Erstflug: 1972



Der Mi-24 ist einer der robustesten und waffenstĂ€rksten Kampfhubschrauber. Er bildete das RĂŒckgrat der Armeeflieger des Warschauer Vertrages und wurde weltweit exportiert.
Ende der sechziger Jahre entworfen, begann 1973 die Serienproduktion. Der Rumpf des Hubschraubers ist gepanzert und in Ganzmetall-Schalenbauweise hergestellt. Die Kabinen und der Laderaum sind hermetisierbar. Mit dem Mi-24 hat erstmals ein sowjetischer Helikopter ein einziehbares Fahrwerk erhalten. Er ist gleichermaßen als Kampf-, Transport- oder SanitĂ€tshubschrauber einsetzbar. Aufgrund seiner umfangreichen optischen und elektronischen AusrĂŒstung kann er zu jeder Tageszeit und unter fast allen Wetterbedingungen direkt ĂŒber dem Erdboden handeln.
Die Maschine kann kurz aus der Deckung auftauchen, das Ziel anvisieren, die Raketen starten und wieder hinter der Deckung verschwinden.
Die umfangreiche Bewaffnung des Hubschraubers macht eine effektive BekÀmpfung von Feuerstellungen, Feldbefestigungen und gepanzerten Fahrzeugen möglich. Die Panzerabwehrlenkraketen sowie die MG bedient der vorn sitzende Operateur, wÀhrend der Hubschrauberpilot die ungelenken Raketen startet.
Die hier ausgestellte Mi-24D flog bis zum Juni 1982 als „521" (Werk-Nr. 110171) im KHG-3 „Ferdinand von Schill", Cottbus.
Nach einem Flugunfall ausgesondert, gehörte sie als „5211" zur MilitĂ€rtechnischen Schule in Bad DĂŒben.

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