Helikopter - Saunders Roe (Skeeter) - 1948 - Großbritannien


Saunders Roe „Skeeter" 
 
 
Leichter Beobachtungs- und Verbindungshubschrauber






Hersteller: Saunders Roe (CB)



Besatzung: 2 Piloten



Triebwerk: 1 de Havilland Gipsy Major, 4-Zylinder Kolbenmotor mit 215 PS



Abmessungen:


Rotordurchmesser: 9,75 m


LĂ€nge: 8,13 m



Höhe: 2,30 m



Gewicht:


Leergewicht: 752 kg



Abfluggewicht: 1.042 kg



Flugleistungen:


Höchstgeschwindigkeit: 153 km/h



Dienstgipfelhöhe: 4.267 m



Reichweite: 343 km



Bewaffnung: keine



Erstflug: 10. Oktober 1948





Der Skeeter ist als leichter Beobachtungs- und Verbindungshubschrauber fĂŒr die englischen Heeresflieger entwickelt worden.


Ab 1958 fĂŒhrte die Bundeswehr bei Heer und Marine mit diesem Hubschraubermuster eine Truppenerprobung durch.


Die Bundeswehr beschaffte im Mai 1958 sechs englische Mk.50 fĂŒr die Heeresfliegerstaffel 813 in Celle und vier Mk.51 fĂŒr das


Marinefliegerdienst- und Seenotgeschwader 5 in Kiel. Heer und Marine stellten nach nicht einmal zwei Jahren die Truppenuntauglichkeit fest.


Bei der Marine hieß der „Skeeter" „Fliegende Admiralsbarkasse".


Der letzte „Skeeter" wurde am 15. MĂ€rz 1960 aus dem Truppendienst genommen. Die meisten Maschinen gingen nach Alverca, Portugal und


wurden dort 1961 verschrottet. Seit April 1994 befindet sich der Skeeter im Luftwaffenmuseum.


Mit der Kennung SC+117 stellt er sich dar, wie wÀhrend der Erprobung bei der Marine.


Die englische Originalkennung ist XM 556.



LUFTWAFFENMUSEUM

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