WaffenbrĂŒder Skulptur - Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow

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WAFFENBRÜDER


Die Bronzeskulptur von 1970 stand bis 1994 beim Kommando der LuftstreitkrÀfte/Luftverteidigung der NVA in Strausberg/Eggersdorf.
Dass sich hier zwei Piloten unterhalten, ist unschwer zu erkennen: Mit demonstrativen Handgesten erklĂ€rt ein sowjetischer Pilot (rechts) einem NVA-Piloten (links) ein Flugmanöver. Der Slogan „Von der Sowjetunion lernen heißt Siegen lernen" wird somit auf die LuftstreitkrĂ€fte ĂŒbertragen. Die beiden Skulpturen sind nur auf den ersten Blick lebensgroß. Erst wenn der Betrachter nĂ€her an sie herantritt, bemerkt er, wie klein er selbst im VerhĂ€ltnis zu den Piloten ist. Mit einer KörperlĂ€nge von 2,5 m und einer Schulterbreite von jeweils gut 80cm (Ellenbogen zu Ellenbogen: 1,12 m), den kantigen Gesichtern und muskulösen Armen ĂŒberragen sie ihr Umfeld und strahlen StĂ€rke aus.
Geschaffen wurde diese Bronzeskulptur durch den deutschen Bildhauer Gerhard Thieme (geb. 1928). In zahlreichen Kleinplastiken leistete der KĂŒnstler prĂ€zise Detailstudien zu BewegungsablĂ€ufen. Seit der zweiten HĂ€lfte der 1960er Jahre widmete er sich verstĂ€rkt der Monumentalkunst.
Prof. Gerhard Thieme, Bronzeskulptur "WaffenbrĂŒder", Berlin 1970

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