Der Ehefrau zum Hochzeitstag (oder anderen Gelegenheiten).

  • Es scheide nicht der heutige Tag
    ohnÂŽ diesen Freudenruf;
    wird er lebendig in mir wach,
    warÂŽs Liebe, die ihn schuf.
    Du bist mein braves, treues Weib,
    und dein gedenk ich stets.
    Es spricht mein Herz: O Teure, bleib
    mir immer so, dann gehtÂŽs.
    Mag immerhin die ganze Welt
    nicht sein, so wie sie soll -
    ich fĂŒge mich; die LiebÂŽ erhĂ€lt
    das Maß des GlĂŒcks mir voll.
    Und kannst du selber dir gestehen:
    Ich hab Zufriedenheit!
    Dann sollst du meine Freude sehen
    und meine Dankbarkeit.
    Nicht eitle Worte sprechÂŽ mein Mund,
    o Teure, nur die Tat,
    sie geben deinem Herzen kund,
    was ich von Gott erbat.
    Und was der Himmel mir geschenkt,
    bewahr ichÂŽs heilig doch;
    du bistÂŽs, die meine Seele denkt:
    Du Teure, lebe hoch!

  • Was ein Zufall! Meine Eltern haben heute den Jahrestag ihrer Hochzeit. Sie mussten schnell heiraten 1967, da ich bereits unterwegs war. Lach...
    Schönes Gedicht, EknAd.

  • Das ist hart. Das toppt natĂŒrlich alles. Lach!
    Aber schöne Sache. Nach dem Motto: Besser spÀt, als nie.
    Ja frĂŒher musste das noch sein, die Gesetze und der gesellschaftliche Druck war gross. Uneheliches Kind, das durfte net sein. Wir kennen das noch.

  • Wunderschön - wenn auch MĂ€nner den Hochzeitstag nicht vergessen und liebevolle Worte finden, was die Frau natĂŒrlich ganz toll findet. Der Tag, an dem sich zwei Menschen versprechen, zukĂŒnftig zusammen durch gute und schlechte Lebensphasen zu gehen, wird sich fĂŒr immer von anderen Festtagen abheben. GrundsĂ€tzlich gilt jeder neue Jahrestag der Eheschließung fĂŒr sich als ein neuer Grund zum Feiern. Möget Ihr MĂ€nner niemals einen Hochzeitstag vergessen.
    Ja, die wilden 60er, da wurde nicht lange gefackelt, war die Frau schwanger mussten sie heiraten, wie Duke schon richtig sagte, es waren andere Zeiten, aber ich finde es war richtig so. Ok, manche Ehen gingen in die BrĂŒche sobald Kind da war, aber trotzdem haben sich die Eltern auch bemĂŒht ihre Ehe zu leben, gestalten, aufrecht zu halten und ihre Pflichten auch erfĂŒhlen.
    Und EknAd hatte es ganz eilig, muss lachen dabei.


    Noch ein kleiner Witz:

    Welchen Wein können Sie mir zum 30.Hochzeitstag empfehlen ?

    Das kommt darauf an, antwortet der HĂ€ndler,
    wollen Sie feiern oder vergessen ?    



  • Ja Aisha, damals war ein uneheliches Kind noch mit Schande behaftet. Das wussten auch meine Eltern. Sie sind heute noch ein Herz und eine Seele und ich habe beste Beziehungen zu ihnen. Sie selbst haben heute eine ganz andere Einstellung, was das Kinderkriegen betrifft. Ich ĂŒbrigens auch.


    Wolle Rose kaufe?

  • Sehr witzig, so war es damals, meine Eltern haben nicht geschafft rechtzeitig vor meiner Geburt zu heiraten, sie haben ein 1/2 Jahr spĂ€ter geheiratet und das nur weil der Druck der Familie auf meinem Vater sehr groß war. Aber dann lebten sie sehr glĂŒcklich ĂŒber 50 Jahre zusammen, bis mein Vater in Jahr 2002 verstorben ist und mittlerweile vor 1 Jahr auch meine Mutter.