• Ich sah zu viel, um blind zu sein,


    ich ging zu weit, um stehn zu bleiben.


    Ich liebte leise, weinte laut,


    wusste, und hoffte trotzdem immer.


    Ich schrie zu wenig, um zu leiden,


    ich schlief zu viel, um nicht zu träumen.


    Ich schrieb, und schrieb, und schrieb, und schrieb,


    und schrieb, und schrieb, und schreibe.


    Ich bin genug, um ich zu sagen,


    ich lebe jetzt, um … morgen auch.


    Ich werde, was ich will.


    Nicht mehr.

  • Dein Gedicht gefällt mir gut, Kool25, hast du toll geschrieben. Welches Wort kommt da hin wo die drei Pünktchen sind? :whistling:

    Lasse nie zu, dass du jemand begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
    Mutter Teresa

  • Nennt man das dann nicht „Ich hab mir nen Wolf geschrieben“?
    @ Koolio: Dein Gedicht ist schön geschrieben. Das reisst mich irgendwie mit.
    Die anderen sind auch super.

    Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.
    Mahatma Gandhi

  • Ein sehr emotionales Gedicht. Da schwingt der Spruch "Zum Leben zuviel - Zum Sterben zuwenig" meines Erachtens mit, der mir seit jeher gut gefallen hat. Das ist die Zerrissenheit unserer tage, unserer schnelllebigen Zeit, ein tagtäglicher Wahnsinn, gut verpackt in das Gedicht.