Eisig und Allein

  • Eisige Kälte fällt in ein Tal aus blauem Schimmer,
    von Schnee umgeben ragen die Tannenbäume in in den kristallinen Himmel,
    es knirscht leise bei jedem Schritt auf dem Eis,
    große Stille nimmt die Warnehmung ein,
    bis der Wind den Schnee von den durchgehangenen Ästen der Tannen weht,
    ein kurzer dumpfer Ton bricht die melancholiche Stille,
    gefolgt von dem Krächzen eines Rabens.
    Kugeln aus azurblauem Eis glitzern in der Sonne um die Wette,
    kein Laut, keine Bewegung, keine Wärme,
    ein Hauch von Nichts durchdringt Dich in deiner Vorstellung,
    und lässt Dich langsam in Kälte versinken,
    das eisige Grab der Einsamkeit umklammert deine Gedanken,
    ganz der Leere verschworen, bist Du zufriedener denn je.

    Der Weltgedanke