Wege des Lebens

  • Das Schicksal! SchlĂ€gt oft sehr hart zu,
    erbarmungslos und kalt.
    Die Menschen, die betroffen sind,
    verlieren leicht den halt.


    Sind sie am Boden, sehen sie,
    nicht mehr das kleinste Licht.
    Ein Strudel, zieht sie in die Tiefe,
    bis alle Hoffnung bricht.


    FĂŒr viele, ist es so gekommen,
    sie sind ausgebrannt.
    Bis Menschen helfen, aus der Not,
    mit Herz, und mit Verstand.


    Jene, die helfen tun es gern,
    sie schenken Kraft und Mut.
    Und wenn das Tief, beseitigt ist,
    ist alles wieder gut!


    Wer anderen Hilft, der kann es fĂŒhlen,
    wenn Frieden, in die Seele fließt.
    Er kann genießen, innere Ruhe,
    wenn er des Nachts, die Augen schließt !!


    © Helmut Becker





  • Hervorragend! Das Schicksal ist eines der wenigen Dinge, das wir Menschen nicht beeinflußen können.
    Was wir jedoch oft vergessen:
    Es ist nicht alles Schicksal, was uns Menschen als Schicksal erscheint. Schicksal ist eine Erscheinung, Àhnlich wie Gott, etwas was wir nicht greifen können.
    Soldaten und Zivilisten, die Krieg und schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlebten und ĂŒberlebten, sagen oft "an diesem Ort gab es kein Gott", "Es gibt keinen Gott, denn gĂ€be es ihn, dann hĂ€tte er diese schlimmen Ereignisse niemals zugelassen." Die einen sagen, es war Schicksal, andere sagen es war Gott.
    Doch diese unendlich schlimmen Ereignisse wie Mord, Gewalt, Zerstörung, Tod, Krankheit sind weder Gottes Werk, noch Schicksal oder Zufall: Fast ausnahmslos alles ist das Werk von uns Menschen selbst.
    Menschen fĂŒhren Kriege!
    Menschen töten, vergewaltigen, schlagen und unterdrĂŒcken sich gegenseitig.
    Nur Menschen haben Gier, Neid, Eifersucht und Hass, und lassen sich von diesen GefĂŒhlen leiten.
    Nur genau diese GefĂŒhle gebĂ€ren Kriege, Unmut, Unfrieden, Zerstörung.
    Welcher Mensch ist so vermessen zu glauben, daß der Schöpfer, der Liebe schenkt und Neues erschafft, aus purer Lust und Spaß sein eigenes Werk zerstört?
    Wenn sich Menschen wie Kinder verhalten, die noch nicht gelernt haben mit ihren negativen, als auch positiven GefĂŒhlen umzugehen dann, und nur dann entsteht ein negatives Umfeld, das am Ende nur in Zerstörung mĂŒnden kann.
    Ähnlich wie ein Kind sein Bauwerk aus Bauklötzchen oder die Puppe zerstört und gegen die Wand haut, so lassen sich Erwachsene von ihren negativen GefĂŒhlen beeinflussen und wollen andere oder sich selbst zerstören.
    Zerstörung ist das Maß an fehlender Liebe.
    Selbst Krankheiten sind fast ausnahmslos weder Schicksal noch das Werk eines bösen Gottes, des Teufels, oder irgendeiner dÀmonischen Kreatur.
    Krankheiten entstehen aus seelischer Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit, Umweltgiften jeglicher Art, falscher ErnÀhrung.
    Ausgenommen sind genetische Erkrankungen.
    Nicht ausgenommen sind tragische Schicksale, wie wenn ein Mensch vom Auto ĂŒberfahren wird, denn hĂ€tte sich der Autofahrer richtig verhalten und aufgepasst, dann wĂ€re der Unfall nicht passiert.
    So unendlich, traurig, gemein, wĂŒtendmachend auch Verbrechen gegen unschuldige Menschen, besonders Kinder sind, muss man doch sagen, das der Peiniger, Mörder ein Mensch ist. WĂ€re dieser Mensch richtig behandelt worden, seine Krankheit entdeckt, oder er vor sich und anderen geschĂŒtzt in einem sicheren Umfeld wie Krankenhaus oder GefĂ€ngnis, dann wĂ€re dieses Leid nie geschehen.
    Uns fĂ€llt das unglaublich schwer zu akzeptieren, daß in 95% aller schlimmen Ereignisse wir Menschen selbst die Ursache sind, kein Gott, kein Schicksal. Auch mir, auch ich hatte diese Wut und fragte mich: "Wenn es einen Gott gibt, warum zappelt er nicht wie ein Hampelmann, wenn ich unten an der Schnur ziehe?" und "Warum lĂ€sst er das zu?"
    Heute weiss ich, Gott ist kein WunscherfĂŒller, der da ist, wenn wir uns das wĂŒnschen, und abhaut wenn wir mal keinen Wunsch haben, sondern unser Schicksal, GlĂŒck und Gesundheit liegt ĂŒberwiegend in unserer Hand.
    Ausgenommen sind der verschwindend geringe Anteil der genetische Ursachen, kosmische Ereignisse oder Naturkatastrophen.
    Diese sind die Herausforderung an uns Menschen uns auch negativen Ereignissen zu stellen und diese zu meistern.

  • Barmherziges Helfen zeichnet Menschen aus und macht aus Lebewesen erst intelligente Menschen.
    Viele vergessen leider oft diese Tugend, lassen sich von egoistischen und falschen Zielen leiten.
    Wenn es der Seele gut geht, dann geht es auch Körper und Geist gut.
    Man kann die eigene Seele heilen, Hilfe, VerstĂ€ndnis, und selbstloses Geben ist ein Weg andere und sich selbst glĂŒcklich zu machen.
    Das ist schon Jahrtausende in allen Kulturen beschrieben und gesagt worden, wenn wir nur mehr auf alte Erfahrungen und Weisheiten vertrauen, dann wĂŒrde es der Welt auch um einiges besser gehen.
    Nur die Gemeinschaft macht uns stark!


    Hast du schön geschrieben Helmut.

    Lasse nie zu, dass du jemand begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glĂŒcklicher ist.
    Mutter Teresa

  • Dein Gedicht gefĂ€llt mir, Helbeck. Du hast das menschliche Verhalten und die Denkweise gut herausgestellt.

    „Viel Eifer, viel Irrtum; weniger Eifer, weniger Irrtum; kein Eifer, kein Irrtum.“
    Lin Yutang: ZĂ i jÄ«nghuĂĄ yānyĂșn ❂ 朹äșŹèŻç…™é›Č ❂ Momente in Peking