• Regen prasselt an die Scheibe,
    doch ich lieg' im warmen Bette,
    bin ganz wach, lieg' hier, bleibe,
    will nichts ändern, sollte, hätte.
    Schöner könnt es fast nicht sein,
    bin ich trocken, wärmend ein,
    Mensch, der eines andren sucht,
    im Kerzenschein, gelesen Buch.
    Romantik fühlend hält mein Herz,
    nie erlaubend sich ein Scherz,
    ist es wahr, was mich hier birgt,
    in meinem Bett, gespürt, gespürt,
    kennst du, weisst du, hattest auch,
    dies Verlangen in deinem Bauch,
    ist es da, und ist es nicht,
    so wahr, so wahr,
    noch dunkel alles ohne Licht.

  • Bei dem Gedicht freut man sich im warmen Zimmer zu sitzen, oder sich ins wohlig warme Bett zu kuscheln, draußen stürmt es, und sich dabei romantische Gedanken zu machen. Gefällt mir gut.

    ~ De finibus bonorum et malorum ~
    ~ Maßstäbe des Guten und Bösen ~

  • :) dein Gedicht gefällt mir sehr gut. Mag ohnehin Liebesgedichte. Aber dieses ist etwas Besonderes, weil es das Gefühl der Geborgenheit beschreibt, die Liebe als Wärme und Geborgenheit.
    Schön gemacht. Mehr Liebesgeflüster. das brauchen alle Leute.

    Lasse nie zu, dass du jemand begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
    Mutter Teresa