• Also ich bin eigendlich Atheist, jedoch wie mein Name SALOMON schon zur Aussage bringt .......war ich jĂŒdischen Glaubens vor meinem Atheismus.....

  • Sareu is' so lustig. Als Atheist wurdest Du bestimmt nicht geboren. das wird man erst spĂ€ter aus eigener Entscheidung. Wie Cosi schon gefragt hat, bist du ursprĂŒnglich jĂŒdischer Konfession? Aber das willst Du nicht sagen, glaube ich. Finde es nicht schlimm. Kann mir auch nicht vorstellen, daß da jemand was gegen hat im Cosirex Cafe, weil hier so liebe Leute sind.
    b-(

    Lasse nie zu, dass du jemand begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glĂŒcklicher ist.
    Mutter Teresa

  • Ist dir je aufgefallen,
    daß die Leute einen,
    der sich vom Bösen abwendet,
    um so eher fĂŒr einen Narren halten,
    je weiter sie selbst von der
    Wahrheit entfernt sind ?


    Wenn keine Wahrheit in der Welt ist,
    hat einer,
    der sich vom Bösen abwenden möchte,
    keine andere Wahl, als den
    Narren zu spielen.


    Rabbi Nachmann

  • Hallo Klara,
    der Rabbi Nachmann beschreibt eindrucksvoll ein urmenschliches Verhaltensmuster. Jemand, der anders ist, der etwas bewegen und verÀndern will entweder als unzurechnungsfÀhig, oder als fehlgeleiteten Menschen abzustempeln.
    Dieses Verhalten ist wohl so alt wie wir Menschen selbst.
    Um bei der Bibel zu bleiben, Noah, der die Arche baute, wurde ebenfalls als verrĂŒckt erklĂ€rt und als sich seine göttliche Bestimmung spĂ€ter bestĂ€tigte, dann wurde er plötzlich zum unvergesslichen Retter von Menschen, Tieren und Pflanzen in den Himmel gelobt.
    Dahinter steckt auch wieder das urmenschliche Verhalten, jeden Menschen, der anders ist, entweder durch Rasse, Religion, ethnische oder gesellschaftliche Herkunft, oder jemand ist, der neue, andere Wege gehen will, als Narr, Irren, oder sogar als böse und verhext, zu bezeichnen.
    Dieses Verhalten resultiert wiederum in der menschlichen, fast genetisch festgelegten Urangst, der scheinbar angeborenen Angst vor allem, was anders ist.
    Man kann dies bist in die AnfĂ€nge der Menschheit auf allen Kontinenten zurĂŒckverfolgen. Anders denkende, anders lebende Menschen wurden und werden heute noch unterdrĂŒckt, und wie im schlimmsten Fall, des Dritten Reichs sogar als minderwertig bezeichnet, als Untermenschen.
    Nur unsere innerste Kraft und Überzeugung kann diese Urangst besiegen, sich der Andersartigkeit im Leben, Aussehen und Denken der Mitmenschen, aber auch Tieren und Pflanzen zu stellen und eine BrĂŒcke zur Gemeinsamkeit durch Respekt und einem Aufeinanderzugehen zu bauen, die alle Unterschiedet als gottgegeben annimmt und ein Miteinander und funktionierende Gesellschaft erst möglich macht.
    Trotz aller UnterdrĂŒckung und Grausamkeiten wurde Das Römische Reich auf lange Zeit genau dadurch so erfolgreich, daß es die eroberten Völker ĂŒberwiegend nicht auslöschte, sondern einen gleichberechtigten Ausgleich in Kultur, Wissen, Handel, Lebensweisen, und besonders Menschen, betrieb. Genauso erfolgreich war das Chinesische Reich zur Zeiten Marco Polos, die Andersdenkende studierten und nicht partout abschlachteten, ebenso die Ägytischen Pharaonen, die große urpersiche Hochkultur, sowie das Griechische Reich und die Mayas und Inkas in SĂŒd -und Mittelamerika, obwohl bei diesen die brutale UnterdrĂŒckung wahrscheinlich doch erheblich ĂŒberwog.


    Wir beginnen erst dann wirklich zu leben, indem wir unsere Unterschiede in Rasse, Religion, Gesellschaft, Politik, oder Herkunft als Chance zur Entwicklung eines besseren Lebens entdecken.