Burka Hurra - Wir wollen uns verschleiern

  • Ich persönlich respektiere den Islam, finde ihn eine gute Religion. Trotzdem bin ich fĂŒr das Verbot der Ganzkörper-Verschleierung, konkret der Burka und der Nikab mit Sehschlitz, weil diese ein lange ĂŒberholtes kulturelles Relikt aus der Antike und dem FrĂŒhmittelalter ist, und eine UnterdrĂŒckung der Frau darstellt.
    Außerdem sehen die Burka-Frauen aus wie die Kreuzritter im Mittelalter. Eine absurde und faszinierende Gleichheit. Die Kreuzritter waren menschliche Panzer, die RĂŒstung zum Schutz gegen Pfeile, Schwerthiebe, Messer, die vollverhĂŒllten Frauen mit Burka sind ebenfalls menschliche Panzer, eine RĂŒstung zum Schutz gegen die geilen Blicke der MĂ€nner aus dem eigenen Volk, fremden Völkern und im schlimmsten Fall vor den geilen Blicken des eigenen Ehemanns.
    Auch in christlichen Staaten hat die UnterdrĂŒckung der Frau Tradition. Wie immer und ĂŒberall auf diesem Planet sind sich die Menschen erschreckend Ă€hnlich. Nur bezeichnen es die einen als islamisches Ritual, die anderen nennen es christlich, oder jĂŒdisch, oder buddhistisch, oder indianisch, oder hinduistisch, oder atheistisch, oder...
    Wie lĂ€cherlich sind eigentlich Menschen? Sie versuchen irgendwelche Verhaltensweisen immer mit höheren MĂ€chten zu erklĂ€ren und zu manifestieren. Der einfache Mensch wird weltweit und religionsĂŒbergreifend fĂŒr dumm verkauft. Die oberen Klassen und Kasten lachen sich darĂŒber kaputt und tun selbst was sie wollen, das ist dann natĂŒrlich auch und immer Gottes Wille.


    Der wahre Gott, egal welcher Religion oder Konfession wir angehören, will nur eins: Wir Menschen sollen friedlich und in Respekt miteinander leben und fĂŒr einander da sein. In Liebe und Respekt miteinander im Einklang mit Mutter Erde leben. Keine krankhafte Selbstsucht, Habgier, Neid, Eifersucht, Hass, Respektlosigkeit, UnterdrĂŒckung.
    Im Kern sind sich die Götter aller Religionen gleich, es geht um die Weisheit des Lebens, die Angst vor Tod, Alleinsein im Leben und Universum zu ĂŒberwinden. Ein gerechtes Leben mit sich und der Umwelt zu fĂŒhren. Das ist der Kern.


    Alles andere ist Machtgehabe, Machterhaltung der herrschenden Eliten, die das Volk mit unsinnigen Ritualen beschÀftigen wollen, damit sie nicht gegen die Elite aufbegehren, den Mund halten und sich schön unterordnen.
    Die Menschen, die diese Wirklichkeit erkennen und kommunizieren werden mundtot gemacht durch Ächtung, Gewalt, Mord, Folter, Bedrohung, Zerstörung der Existenzgrundlage, oder einfach fĂŒr verrĂŒckt erklĂ€rt.
    Was ist der wirkliche Hintergrund der VerhĂŒllung im Islam?
    Dazu muss man sich die Gesellschaft und Lebensweise zur Zeit des großen, heiligen Mohammed ansehen. Deshalb war zu dieser Zeit die VerhĂŒllung durchaus logisch und gut. Frauen wurden unterdrĂŒckt und ein Spielball in einer von MĂ€nnern beherrschten Welt. Viele MĂ€nner nahmen sich einfach die Frauen wie sie wollten, das war zu dieser Zeit nicht nur im Vorderen Orient der Fall, sondern fast ĂŒberall auf der Welt. Wenn die notgeilen MĂ€nner nur lange Haare sahen, nahmen sie sich gleich die Frau. Deshalb waren damals auch im Abendland viele Frauen verhĂŒllt und bekamen sogar KeuschheitsgĂŒrtel aus Stahl und Ketten. Hurerei war allgegenwĂ€rtig.
    NatĂŒrlich wollte Mohammed Zeichen setzen und die Menschen, MĂ€nner wie Frauen zum Respekt von Ehe und Keuschheit bringen.
    Deshalb ist das verankern der VerhĂŒllung absolut nachvollziehbar und legitim fĂŒr die damalige zeit und viele spĂ€tere Jahrhunderte.
    Ich finde deshalb die VerhĂŒllung und Burka gut. Aber nur fĂŒr die damalige Zeit.
    Heute haben Frauen Selbstbewusstsein und Eigenverantwortlichkeit, und am wichtigsten: Die UnterdrĂŒckung der Frau ist mittlerweile in den Gesetzen der meisten Staaten auf der Welt tief verankert.


    Ein Mensch der sich bis zur Unkenntlichkeit verhĂŒllt ist kein Mensch mehr, denn er beraubt sich selbst seiner menschlichen Existenz und VielfĂ€ltigkeit. VerhĂŒllung war schon lange vor dem Islam bekannt, Henker verbargen ihr Gesicht, Sklaven wurden Helme mit Sehschlitzen aufgesetzt (spĂ€teres Paradebeispiel: "Die eiserne Maske"). Ebenfalls in der Sado-Maso-Fetisch Welt ein gerne benutztes und sexuell motiviertes Mittel. VerhĂŒllt wird um die IdentitĂ€t zu verbergen, die IndividualitĂ€t zu zerstören, Menschen gleichzuschalten, Ă€ußerlich und innerlich klein und unbedeutend darzustellen.
    VerhĂŒllung ist eine UnterdrĂŒckung der IndividualitĂ€t und Menschlichkeit.
    Vermummung ist die Reduzierung des Menschen auf sein Geschlecht, der Mensch wird zum BenutzstĂŒck.
    Es tritt sogar eine gefĂ€hrliche Gegenbewegung ein. Einige muslimische MĂ€nner die unverhĂŒllte Frauen sehen scheinen deshalb diese als Freiwild und Huren bezeichnen zu dĂŒrfen. Die VerhĂŒllung fĂ€hrt die Geilheit runter, denn der Mensch an sich, oder die Frau unter der Burka ist gar nicht mehr als Frau zu identifizieren, das bedeutet im ĂŒbertragenen Sinn, Mann hat kein Grund geil zu werden.
    Die Diskussion der VerhĂŒllung ist daher keine religiöse Diskussion, sondern eine sexuelle Diskussion um die UnterdrĂŒckung der sexuellen Geilheit und Begierde.


    Auch das Verbot von Schweinefleisch hat einen ganz realen Hintergrund. Mohammed wollte dadurch seine Mitmenschen schĂŒtzen. Schweine waren damals durch die Hitze in dem regionalen Umfeld der Staaten von Nordafrika und Vorderer Orient extrem anfĂ€llig fĂŒr Krankheiten, die durch den Verzehr von schlechtem Schweinefleisch entstanden, bzw ĂŒbertragen wurden. Es gab weder KĂŒhlhĂ€user, noch KĂŒhlschrĂ€nke. Deshalb schĂŒtzte Mohammed seine Mitmenschen durch eine Ächtung des Schweins, um dies ganz sicher umzusetzen wurde es in den Glaubensregeln fest verankert. Es ist auch hier gut und legitim, jedoch nur fĂŒr die damalige Zeit.
    Heute könnte man ĂŒber eine Lockerung nachdenken, es gibt KĂŒhlmöglichkeiten fĂŒr alle Arten von Lebensmitteln und VeterinĂ€re/TierĂ€rzte, die sich um die Gesundheit der Tiere kĂŒmmern und Krankheiten verhindern.
    KopftĂŒcher und lange BĂ€rte sind voll in Ordnung, es muss doch nicht immer extrem sein. Viele sind nur geil auf Rituale, weil sie extrem sind. Das gilt ebenfalls fĂŒr alle Religionen und gesellschaftliche Klassen.

  • Ich finde die Diskussion schon interessant, fĂŒr die Muslime noch viel wichtiger. Es geht um die Emanzipation der Muslime weltweit und eine dringend notwendige Reformation des Islam.
    Der Islam muss sich reformieren damit dessen Angehörige und GlĂ€ubige ihre wahre IdentitĂ€t in Allah finden können. Durch die Reformation des Islam und dem Bewusstsein seiner wahren tiefen Werte ohne die Irrlehren, Falschauslegungen und die Egozentrik und Selbstgerechtheit von Mohammed können sie zu wahrer GrĂ¶ĂŸe aufsteigen und der Welt umso viel mehr vermitteln.
    Aber Muslime haben Angst ihren Mohammed zu kritisieren und bekommen diese Angst auch seit Jahrhunderten vermittelt, werden mit dem Tod bedroht, wenn sie nicht alles widerstandslos glauben und tun, was ihnen im Koran vermittelt wird, sei es noch so krank und weltfremd. Es geht nicht um Zweifel, denn die haben wir Menschen alle, und Zweifel gehören nun einmal zum Leben wie die Zweifel am eigenen Glaube zu Gott. Das ist normal bei jeder Religion, die Überwindung der Zweifel lĂ€sst jeden glaube wachsen.
    Hier aber geht es um die berechtigte Kritik in einigen wenigen Dingen im Leben und Wirken von Mohammed. Es soll weder der Glaube an Allah, noch an Mohammed erschĂŒttert oder in Zweifel gezogen werden, sondern es geht darum Mohammed als Mensch mit Fehlern zu sehen.
    Mohammed war ein großer und weiser Prophet und doch wird er als gottgleich, fehlerlos instrumentalisiert.
    Viele Muslime, Juden, Christen scheinen gar nicht zu wissen, daß Mohammed die Tora und die Bibel mit allen Propheten, Heiligen und Engeln in den Hauptteilen kopiert hat. Die Bibelschreiber haben die Tora in den Hauptteilen kopiert. Selbst der jĂŒdische Glaube an einen einzigen Gott, der "Monotheismus" hat wiederum seinen Ursprung in der Persischen Ur-Religion Zoroastrismus.
    Vielleicht stimmt es wirklich, daß die Wiege der Menschheit im Zweistromland von Euphrat und Tigris liegt, das wĂŒrde alle vier Religionen als wahr bestĂ€tigen.
    Wir glauben ohne es zu wissen an einen und an den selben Gott, auch wenn es alle ReligionsfĂŒhrer natĂŒrlich sofort in Abrede stellen wĂŒrden, weil wie im Kindergarten, jeder der echte, wahre und einzige sein will. Es geht bei der Religion so sehr um Macht. Doch der tiefe Glaube ist stets wahrhaftig und richtig.
    Dazu gibt es einen unsagbar mutigen, ehrlichen bericht eines Moslem der auf wundersame Weise Mohammed als Mensch mit Talenten, StĂ€rken, aber auch Fehlern und Irrungen beschreibt. Er hat alle alten Zeugnisse ĂŒber und von Mohammed studiert und untersucht.
    Er geht hart mit dem Glaubensstifter Mohammed ins Gericht, aber irgendwo auch gerecht, alle Muslime haben panische Angst indoktriert bekommen Mohammed ĂŒberhaupt nur einen Hauch zu hinterfragen.
    Der Hammer dabei, selbst Christen, besonders in Deutschland scheinen von dieser Angst ergriffen zu sein.
    Die deutsche Politik und Justiz ordnet sich schon kleinlaut unter, weil bei uns Deutschen noch die Ur-Schuld des Holocaust hinzukommt.
    Hier ein Mensch, der Mohammed hinterfragt und dennoch an Allahs GrĂ¶ĂŸe und Herrlichkeit glaubt. WĂŒrden sich doch nur mehr Muslime ein Beispiel daran nehmen, sich nicht zu ducken, wenn man auf ehrliche Weise ĂŒber den Propheten diskutiert. Ich persönlich finde, der Autor geht zu hart mit Mohammed ins Gericht und frage mich, wer war Mohammed wirklich und werde den Koran und Suren lesen:
    Schriftsteller Hamed Abdel-Samad ĂŒber den wahren Mohammed als Massenmörder und Tyrann


    Noch ein super Bericht von einer Reporterin, die zum Test Burka trug und vom Leid des Schweißgeruchs moslemischer verhĂŒllter Frauen spricht, und den FrauenĂ€rzten die deshalb um Hilfe angefleht werden, von der Akrobatik mit der gabel das tĂ€gliche Essen unter der VerhĂŒllung unter die Burka in den Mund zu bekommen.
    Burka und VerhĂŒllung als tiefste Diskriminierung und UnterdrĂŒckung jeder moslemischer Frau. Wenn jeder IS-KĂ€mpfer und Burka-BefĂŒrworter zum Test einen Monat lang eine Burka tragen mĂŒssten, dann wĂ€re die VerhĂŒllung von einem Tag auf den anderen schnell, still und leise abgeschafft. Aber die Prediger und Verherrlicher solcher sinnlosen UnterdrĂŒckungsrituale mĂŒssen ja keine Burka tragen. Sie ertragen lieber den Schweißgeruch ihrer leidenden Frauen.

  • Sehr schwer vorstellbar. Normalerweise laufen nur Macho Gangsta Rapper mit dicken Goldketten und noch dickeren Kreuzen rum.
    Und dazu noch eine Moschee oben ohne barbusig betreten. Das ist schon brutale Provokation vom Feinsten.
    Wie man letztes Jahr sah, hatte sogar Putin etwas dagegen, als die "Femen-Girls" oben ohne in einer orthodoxen Moskauer Kirche die T-Shirts lupften. DafĂŒr gab es Knast, und wegen dem internationalen Druck eine vorzeitige Begnadigung durch Wladimir.
    Das wird in allen GotteshĂ€usern dieser Welt als Provokation und ein "No-Go" betrachtet. Ausgenommen natĂŒrlich sind sexuell motivierte Sekten. Soll's ja auch geben. Oder so Tantra Kamasutra Tempel auf Goa vielleicht in haschischgeschwĂ€ngerter Luft.
    Oman wiederum ist sehr interessant, finde ich. Vielleicht kannst du erzĂ€hlen was du dort gemacht hast, wie du dahin kamst, und welche Erfahrungen und Erlebnisse du dort gesammelt hast. Du schreibst du hast in Oman gelebt, dann war es tiefgrĂŒndiger als ein Urlaub, obwohl der schon ein Abenteuer ist, egal ob Full-Inclusive im Ressort oder mit kulturellem Programm.

  • Hi
    Kann mir vorstellen das es fĂŒr dich als Frau dort schwer war, kenn da genug Frauen die in Tunesien oder anderen arabischen LĂ€ndern sexuell angemacht wurden! Aber das geht oft noch weiter bis hin zur Vergewaltigung, aber der TĂ€ter wird dafĂŒr nicht bestraft, sondern nur die Frau weil sie vor der Ehe Unzucht hatte! Gibt ja einige FĂ€lle von Touristinnen die zb in Dubai vergewaltigt wurden, und danach wo sie es angezeigt haben selbst Monate in den Knast mussten!


    http://www.spiegel.de/panorama
tigung-haft-a-944725.html


    http://www.welt.de/vermischtes
-muss-dafuer-in-Haft.html

  • Salem Aleikum. Kann es sein das hier wieder einmal nur die SchauermĂ€rchen rausgeholt werden, wie in Bildzeitung?
    Ich trage Kopftuch, mein Mann und ich sind ĂŒberzeugte Muslime. Mein Mann ist sehr tolerant was Kleiderordnung betrifft und Niqab und Burka . Burka ist bei uns kein Zwang und Muss, Kopfbedeckung wieder ja.
    Ihr solltet mal Menschen so nehmen wir sie sind, das nennt sich Respekt. Ihr fliegt nach Abu Dhabi, Dubai, Oman, Bahrain und geht halbnackt oder schlimmer an Strand, dabei trinkt ihr Alkohol, aber Burkas sollen hier in Europa verboten sein. Sollen wir das mal als Respekt verstehen??
    Könnten moslemische LÀnder auch sagen entweder bedeckt ihr euer Körper oder bleibt aus Traumurlaub weg, wenn ihr hier keine Frau mit Burka akzeptiert.

  • Guten Tag @Ű§Ù„ŰčŰ±ŰšÙŠŰ© Ű§Ù„Ù†Ù…Ű± Salem Aleikum. Du bist ja schon lĂ€nger dabei und hast dein Profil auf schöne, interessante Art und Weise geĂ€ndert.
    Zu dem Thema Kopftuch, Niqab als Teil-Verschleierung oder Burka als Vollverschleierung in Verbindung mit dem Tschador (Gewand) möchte ich meinen Standpunkt erklÀren.
    Als Maß der Dinge sehe ich den gegenseitigen Respekt an, die Akzeptanz, aber auch das Recht auf Erhaltung der eigenen Kultur. Eigene Kultur und Lebensweise soll in christlichen wie in auch islamischen LĂ€ndern möglich sein.
    Wie stelle ich mir das Leben und die Regeln konkret vor?

    • Ich bin absolut gegen das Tragen der Burka, also Vollverschleierung bei uns in Deutschland in der Öffentlichkeit, in öffentlichen GebĂ€uden und Institutionen wie KindergĂ€rten und Schulen, KrankenhĂ€user, also ĂŒberall wo sich die verschiedenen Kulturkreise begegnen.
    • Wohl aber sollte die Burka und VerhĂŒllung in GebĂ€uden, Institutionen, Festen des islamischen Kulturkreises in Deutschland absolut erlaubt sein. NatĂŒrlich auch im privaten Umfeld.
    • Ich bin absolut gegen das unverhĂŒllte Herumlaufen von Nicht-Muslimen in islamischen LĂ€ndern. Wenn hier in Deutschland und Europa die Burka in der Öffentlichkeit verboten ist, dann muss auch das unverhĂŒllte Herumlaufen in islamischen Staaten fĂŒr Nicht-Muslime verboten sein. Getreu dem Motto: Gleiches Recht fĂŒr alle und ĂŒberall.
    • Das bedeutet ferner auch, daß wir Nicht-Muslime uns den Regeln und Gepflogenheiten im jeweilig anderen Kulturkreis anzupassen haben.
    • Das gilt natĂŒrlich auch fĂŒr das Trinken von Alkohol, Essen von bestimmten Nahrungsmitteln. Jedem Kultur- und Religionskreis sollte das Recht gegeben werden die eigene Religion und Kultur auszuleben, aber stets im Respekt des jeweiligen Staats.

    Persönlich liebe ich andere LĂ€nder und Kulturen und respektiere sie. Wenn ich in ein fremdes Land reise, dann lerne ich gerne auch dessen Lebensweise kennen und lebe danach. Ich finde, wer hier bei uns lebt soll ruhig seine Kultur leben können, aber diese Lebensweise uns nicht ĂŒberstĂŒlpen wollen.Was ich persönlich kritisiere ist, einerseits dĂŒrfen in islamischen LĂ€ndern westliche Frauen teilweise nackt am Strand rumlaufen, weil durch den Tourismus Geld verdient wird, und so werden die eigenen religiösen, kulturellen Regeln mal eben vergessen und nicht beachtet. Dabei ist es leider oft der Fall, wie Mr Glass meinte, daß in islamischen LĂ€ndern der Bau von christlichen, jĂŒdischen, buddhistischen, hinduistischen Kirchen und Tempeln verboten und massiv behindert werden, bis hin zu den Exzessen der UnterdrĂŒckung, Verfolgung, Gewalt gegen religiöse Vertreter, wie Priester, und der AndersglĂ€ubigen selbst.


    Wir können wirklich in einer tollen, friedlichen Welt leben, wenn wir uns gegenseitig das gleiche Maß an Respekt und Akzeptanz zugestehen. Das gilt fĂŒr uns im eigenen Land, genauso wie fĂŒr uns in fremden LĂ€ndern. Jeder sollte sein GegenĂŒber respektieren, seine Lebensweise akzeptieren und im umgekehrten Fall natĂŒrlich auch.
    Viele GrĂŒĂŸe

  • HI an alle,
    das gefĂ€llt mir. WĂŒrde gerne noch zwei Sachen loswerden. Die Burka, nicht das Kopftuch (!) hat fĂŒr mich nichts mit Religion und Glaube zu tun. Nicht mal mit Kultur und Tradition.
    Ich sehe in der Burka, also der totalen Verschleierung, wirklich nur die geschlechtliche UnterdrĂŒckung. Mit der Burka werden Frauen unterdrĂŒckt und erniedrigt, zur Sache abgestempelt. Die Burka macht jedes StĂŒck Mensch kaputt und reduziert grade auf das Geschlecht, das dadurch eigentlich verdeckt werden soll. Vermummt sein wird mit Unfreiheit, UnterdrĂŒckung, Reduzierung, mit Minderwertigkeit assoziiert und verbunden.
    Widerlich und mĂ€nnlich egoistisch. Schlimm bei der Burka ist, daß die meisten muslimischen Frauen die Burka hassen, trotzdem aus Angst den Quatsch mitmachen. Weil die VerhĂŒllung in den LĂ€ndern das so perfide in Gesetz, Gesellschaft und Religion verankert ist, daß sich die Frauen schlecht und schuldig fĂŒhlen, wenn sie nur ĂŒber den Sinn oder Unsinn der Burka nachdenken.
    Das ist von der MĂ€nnerwelt so gewollt. Nichts gegen Mohammed, aber er war Ober-Macho, nur um sich seiner Lust nach vielen Frauen hinzugeben, hat er sein verzerrtes Frauenbild durch den Koran legitimiert und den Menschen indoktriniert. Das gab es aber auch im Judentum, im Christentum, bei den Kasten im Hinduismus.
    Die weibliche UnterdrĂŒckung ist in fast allen Kulturen, sogar bei den nordamerikanischen Indianern, außer vielleicht in Teilen der SĂŒdsee (Papua-Neuguinea) in Gesetzen, Religion, Traditionen so tief verankert, daß es nur schwer aus dem Bewußtsein der Menschen rauszukriegen ist. Ich weiß nie ob ich Lachen oder Weinen soll, wenn muslimische Frauen sagen, sie tragen Kopftuch bis zur Burka aus Respekt zu Gott, das ist genauso wie bei den Nonnen im Christentum. Gott nimmt die Frauen und MĂ€nner wie sie sind, mit Haut und Haaren. Alles andere ist dummes Machogequatsche. Tut mir nur leid zu sehen, wie sich die Muslime damit schwer tun, einige machen sogar Suizid weil sie so unglĂŒcklich sind, oder sie verlieren ganz tief in der Seele ihren Glauben an Gott. Ist das der Sinn der Sache?


    Es kann und darf auch nicht sein, daß bei uns in christlichen LĂ€ndern die Menschen so fehlgeleitet sind, oder einfach schon Angst haben, wenn sie diese kranke, falsch verstandene Akzeptanz in mitmachen wie das Umbenennen von Weihnachten, Nikolaus, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfest in weihnachtsfremde Bezeichnungen. Weihnachten, Nikolaus, WeihnachtsmĂ€rkte sind genauso religiöse Feste wie der Ramadan. Ich als respektvoller Mensch achte Ramadan genauso und finde man kann jeden Muslime dabei unterstĂŒtzen und sogar als Christ mitmachen, wenn man Lust dazu hat. Genauso ist jeder Muslime eingeladen an Weihnachten mitzufeiern. Deswegen muss ein Moslem nicht christlich beten oder Christ werden, und auch kein Christ zu Mohammed beten wenn er an Ramadan und anderen islamischen Festen teilnimmt.


    Glaube die Menschen machen sich das Leben gegenseitig extra schwer, erstens weil es irgendwas zu verdienen gibt an Geld, Macht, Einfluß, oder dem Hass fröhnen, oder weil ihnen sonst der Lebensinhalt genommen werden wĂŒrde.
    Warum haben Menschen Angst und Abscheu vor der Andersartigkeit.
    Ich finde andere, fremde Menschen interessant, Gutes ĂŒbernehme ich, und den Rest kann man so lassen wie es ist.