• Zeit, ein Begriff erfunden, um zu begreifen, es verstĂ€ndlich machen fĂŒr andere.
    Eine Maßeinheit ohne Bedeutung, um dem Leben einen Rhythmus zu geben.
    Gemessen an Drehungen, von denen keiner weiß, ob es ĂŒberhaupt Drehungen sind.
    Unwissend und sturr ĂŒberzeugt, sieht man das Ganze nicht.
    Alles ist eins, ohne Zeit, ohne Begrenzung, keine Vorgabe, einfach RAUS, RAUS MIT DIESEM DENKEN.
    Zorn in der Stimme, ein schlechtes Zeichen, vorkommend als wĂŒrden GefĂŒhle nicht real sein,
    stehle ich mich in meine Gedanken weg, kauernd in einer Ecke, warte ich auf das Ende.
    Vorbei! Gibt es ein Ende, entscheidend sind die Worte des GewÀhlten, der die Wahrheit trÀgt.
    Der Anblick der Illusion, geschaffen durch etwas das keine Bezeichnung hat, ĂŒberdacht und ĂŒberlegt,
    komme ich nicht ans Ziel
    WEIL MIR DIR ZEIT FEHLT!

  • Hallo Barde,
    Du beschreibst hier eindrucksvoll das Nachdenken ĂŒber die Zeit und Ewigkeit. Ja, lach, das ist ĂŒbertrieben gesagt nicht ganz ungefĂ€hrlich. Je weiter man die Gedanken weiterspinnt, desto mehr scheint man an den magischen Punkt zu kommen, entweder durchzudrehen, weil es zu hoch fĂŒr uns Menschen ist, genau wie die Unendlichkeit des Universums, oder man gibt auf, wie Du, das Beste was man tun kann. Tat auch ich jedes Mal, wenn ich die Tiefen der Schöpfung ergrĂŒnden und verstehen wollte.
    Daran verzweifelten Philosophen, KĂŒnstler aller Gattungen, Astronomen, und Wissenschaftler aus allen Bereichen, ja sogar die Vertreter von Religion und Kirchen jeder Konfession.
    So ist die Zeit auch eines von den nicht greifbaren Elementen des Daseins. Was in dieser Tausendstel Sekunde Gegenwart ist, war ein Hauch davor die Zukunft, und ist nun die Vergangenheit. Wir leben schlicht in allen drei Teilen dieser Dimension.
    Wenn ich jeden Tag bete, dann kommt in dem Gebet auch dieses vor: Gott, der Herr, Du hast das Universum, jedes Atom, die Erde, uns Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine, und alles was da ist, und was nicht da ist, geschaffen. Materie und Antimaterie.
    Ich will hier mit den Worten schließen:
    Wir leben auf einem zarten, zerbrechlichen Blatt, genannt Erde, das vom Baum des Lebens, durch die Unendlichkeit von Tod und Verderben, unglaublichen kosmischen Gefahren, durch das Universum geweht wird.
    Wir sollten das GlĂŒck annehmen zu leben, die Schönheit der Welt, mit Sonne, Mond, Sternen, der Natur, Menschen und Tieren, die Jahreszeiten, einfach jeden Tag aufs Neue, genießen. Vor allen Dingen das GlĂŒck, die Liebe, die Kraft, sowie die Hoffnung weitergeben.
    Wir haben eine Seele, so lasst sie uns leben...