• Ein uralter, multikultureller Weggefährte:


    Erst hatten wir Angst vor persischen, griechischen, römischen Weltreichen;
    später hatten wir Angst vor den spanischen und portugisischen Eroberern;
    vor der osmanischen Expansion;
    noch später hatten wir Angst vor Napoleon und Frankreich;
    gefolgt vom Britischen Königreich;
    dann kam die Angst vor den Nazis;
    als nächstes hatten wir Angst vor der Sowjetunion;
    gefolgt von der Angst vor Religionsfanatikern aller Art,
    sowie vor skrupellosen Bankern und Egoisten.
    Heute haben wir Angst vor den USA.


    Welche Angst kommt als nächstes?





    Nutzbar von allen Menschen auf der Welt.

  • Hallo Artblood,
    Mensch was freu' ich mich Dich wiederzusehen. Wie lang ist es her? Paar Jährchen, je älter man wird desto schneller rennt die Zeit. Werde nie vergessen, wo wir eines Nachts darüber schrieben über die Vergangenheit. Wer das erlebt hat wie wir hat fast vor nix mehr Angst.
    Schön, daß es Dir gut geht.
    Obwohl, dein Avatar zeigt, wo Du mal warst, hoffe es geht Dir auch gesundheitlich gut.



    Ohne Angst entwickelt sich nun mal keine Persönlichkeit


    @ARTBLOOD Du siehst es aus der Evolution und Psychologie. Hast recht, kurz und passend ausgedrückt. Angst gehört zum Leben und formt uns. Jeder geht anders mit Ängsten um, der eine dreht durch, die andere stellt sich ihr, der nächste nutzt sie aus, egal ob positiv oder negativ. Dein Satz ruft nach der Erklärung, was Du damit genau meinst, ob Du es allgemein meinst, positiv oder negativ, oder beides, und mich würde interessieren, glaubst Du das es gut ist, daß Angst den Charakter formt oder nicht, ob wir Menschen das brauchen?


    Uns sagte mal ein Lehrer in der Schule "Angst ist ein natürlicher Schutzmechanismus des Menschen, aber auch der Tiere". Und wie Artblood andeutet gehört es zum Menschen. Der Mensch schützt sich selbst dadurch Dinge zu tun die ihm schaden. Nach dem Motto, ohne Angst würden wir die Klippe runterspringen und wären tot. Da auch Tiere Angst haben gehört sie ganz ursächlich zu den ältesten Gefühlen von Lebewesen. Angst als Selbstschutz.
    Aber was ist, wenn die Angst nicht mehr aufhört, wenn die Angst den Mensch übernimmt. Bei Tieren gibt's das ja auch. Angst die soweit geht, daß sich das Tier nicht mehr ernähren kann und stirbt. Bei Menschen ist es genauso, es gibt ja viele die werden so von Angst geleitet, daß sie unfähig sind ein normales Leben zu führen.
    Ich wurde auch angeregt dazu, weil ein Freund grade Alkoholentzug macht, den ich seit Kindheit kenne. Er sagte, was als erstes kommt ist die Angst, den Alkohol macht ja angstfrei, oder medizinisch ausgedrückt, wirkt entkrampfend und angstlösend, ist man jahrelang angstfrei, durch das Trinken, kommt die Angst mit voller Wucht und haut dich um. So drückte er es aus. Deswegen nahm er in der ersten Phase auch Valium, weil das nicht nur die Krämpfe löst, sondern auch von der Angst befreit.
    Unser 2009 leider verstorbene Sareu aus Mexiko würde jetzt hier schreiben, dann soll dein Kumpel erstmal was rauchen, oder esse Pilze, mach' Yoga, oder Macumba...

  • Hallo,



    nun ob die Menschen wirklich so eine Angst habe, weis ich nicht. Denn viele der Beispiele liegen in der Vergangenheit und wie es der Bevölkerung wirklich ging wissen wir nicht und können es nicht nachvollziehen. Auch können wir nicht auseinander halten was nun genau der Auslöser der Angst war, wirklich ein Invasionsheer oder die allgemeinen Lebensumstände (Pest, Hunger, Schlechte Ernte ) ...


    Generell kann man sagen der Mensch hat immer vor dem unbekannten Angst, das was er nicht kennt macht Angst und wird erst einmal feindlich betrachtet. Ob dieses unbekannte aber der Verlust des Jobs ist oder das Verhalten der NSA in den USA, kann man nicht auseinander dividieren. Den der Mensch differenziert in seiner Angst nicht ... ihm macht alles Angst.


    Gruß

    Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.
    Mahatma Gandhi

  • @Websucherin: Ja, Du hast natürlich recht. Man sollte sich nie von Angst leiten lassen. Und ich fühle es auch nur so, pragmatisch, sagt man, glaube ich dazu. Das mit der Angst ist mir nur eingefallen, war so ein Gedankenblitz, nach dem Motto, hört ess denn nie auf. Machtspiele, das Volk wird benutzt und verarscht wie vor hundert Jahren, vor tausend, und so weiter...Immer die gleiche Leier. Leben wir heute doch angeblich in Demokratien. Und trotzdem sieht man, alles ist Schein und Rauch. Ich habe es mehr auf Macht bezogen, und das kleine Volk hat keine Chance sich zuwehren, ansonsten wird es niedergemetzelt wie grade jetzt in Syrien.
    Und plötzlich beim Schreiben merkte ich es hat ja viele Blickrichtungen, es so auszudrücken. Einmal die Angst als solches und die Mächte dabei, die sie sie auslösen.