Deutschland's Straßen - Spiegelbild von Wirtschaft und Gesellschaft

  • Habe vorhin auf dem Geburtstag vom Schwiegervater meines Bruders gehört, in Nordrhein-Westfalen wĂ€re der Zustand von Straßen und HĂ€usern sehr schlecht, wie kurz nach dem 2. Weltkrieg, alles verfĂ€llt und wird desolat, weil die Kommunen kein Geld mehr haben. Die Kohle und Stahl Zeit ist ja lange vorbei. Und die Regierungen von Schröder und Merkel haben viel in die östlichen BundeslĂ€nder investiert. Dadurch verfĂ€llt mehr und mehr in den westlichen Teilen. Muss gestehen, ich sehe es genauso.
    Ist zwar ein Thema fĂŒr das Politikforum, aber egal.
    Hier in RĂŒsselsheim ist es in aller Munde, und ebenso, daß durch die Krise bei Opel und den Personalabbau seit den Achtziger Jahren immer weniger Geld durch Steuern von Opel in die Kommune fliesst. In den 50er und 60er Jahren wurde RĂŒsselsheim mit seinen eingemeindeten Orten und Stadtteilen plus Umland regelrecht aufgepumpt. Es wurden Gastarbeiter geholt, weil es mehr Arbeit als Arbeiter gab.
    Nun das Fiasko - Das Schiff fĂ€hrt in die andere Richtung. Zu viele Arbeitslose, oder Leihfirmen deren Arbeiter wegen dem wenigen was ihnen bleibt fast keine Steuern zahlen können und deswegen noch vom Staat unterstĂŒtzt werden mĂŒssen um ĂŒberleben zu können. Das Geld fehlt ĂŒberall. Deswegen wurde auch das Hallenbad geschlossen, die bekannte Sporthalle RĂŒsselsheims, die Ex-Walter-Köbel-Halle, beide sollen saniert, abgerissen, verkleinert, oder gar nicht wiederaufgebaut, werden. DarĂŒber hinaus ist auch in Planung das Theater zu schließen. Es mutet an wie die Geisterstadt-Stimmung in einem Wild-West-Film. Und dies geschieht in einer einst aufstrebenden Kleinstadt, der GrĂŒnderstadt der zweitĂ€ltesten Automobilfirma Deutschlands - Opel. Man sieht deutlich wie sehr das Schicksal RĂŒsselsheims mit der Entwicklung des Großunternehmens Opel verwoben ist.
    Der Kreis schliesst sich auch hier wieder in NRW, Bochum hatte weniger GlĂŒck, das Opel-Werk dort ist schon geschlossen und bringt auch seinen Kassen keine Steuern mehr. Stattdessen mehr und mehr "Neue Medien Firmen", Industrien die fĂŒr die Hydra "Internet" und den dazugehörigen Utensilien arbeiten. Internet kann der Mensch weder essen, noch HĂ€user damit bauen, weder als Kleidung, noch zur Kindererziehung. Ich wĂŒnsche mir nicht, was ich in meinen Ă€rgsten TrĂ€umen sehe, und das sind Menschen, die an ihren Computern, Pads und Handys "live" bei ihrem eigenen Untergang dabei sind, sich selbst bei dem eigenen Verderben zusehen können. Hauptsache online, zeitnah und direkt im Mittelpunkt dabei. Es gibt keine Getreidefarmen mehr - aber schöne, tolle Serverfarmen.
    Dagegen wĂ€chst der Frankfurter Rhein-Main-Flughafen ins unermessliche. Aber es Ă€ndert sich auch ĂŒberall in dieser Republik etwas, der Struktur-, Kultur- und Generationswandel ist fast allerorts sichtbar.
    Habe das GefĂŒhl alles verĂ€ndert sich, leider nicht wie vor paar Jahrzehnten ins Positive, sondern ins Negative. Jetzt hab' ich Euch genug gelangweilt mit meinem Umfeld und der Sicht der Dinge...Wir wissen alle die Welt steht kurz vor dem Kollaps durch Raubbau und Umweltzerstörung, ausgelöst durch Überbevölkerung und dem Ende der fossilen Energie. Doch die Gier ist global zu groß um grosse VerĂ€nderungen gemeinsam zu schaffen, stattdessen sich lieber noch schnell selber satt machen, und ab auf die Insel, weit weg von den Problemen unserer Welt. Oder sich durch Rauschmittel, Multimedia und allerlei dumme Zerstreuung dichtmachen.
    Ich will gerne fĂŒr einen Hauch bessere Welt und die Zukunft folgender Generationen kĂ€mpfen. Es geht doch nur um kleine Entbehrungen und VerĂ€nderungen, nicht darum unser Leben komplett umzukrempeln. Aber tun wir es nicht, mĂŒssen wir irgendwann ums Überleben kĂ€mpfen. Mister Spock, alias unsere Faulheit, Lethargie und Egoismus, beamt uns zurĂŒck in LebensverhĂ€ltnisse wie in der Zeit vor dem 18. Jahrhundert. So wird es keine DĂŒnger fĂŒr die Landwirtschaft mehr geben, weil es keine Chemieindustrie mehr gibt, die wiederum gibt es nicht mehr, weil keine Rohstoffzufuhr fĂŒr Chemikalien aus anderen LĂ€ndern mehr da ist. Auch keine aus dem Museum geholten Dampfeisenbahnen wird es mehr geben weil wir die WĂ€lder schon vorher fĂŒr Brennholz und als Baustoff gerodet haben, Kohle ist schon lange ausgegangen. Moderne Transportmöglichkeiten schon davor nicht mehr, denn die fossile Energie in umgewandelter Form als Treibstoff fehlt ĂŒberall und wird nur fĂŒr die lebenswichtigsten GĂŒter und Herstellungsprozesse genutzt.
    Strom als Energiequelle wird unermesslich teuer, weil viel zu spĂ€t mit der Energiewende begonnen wurde. Kehren wir zur Atomenergie zurĂŒck werden bald weitere LĂ€nder und Kontinente verstrahlt sein, denn durch den nun schon jahrhundertlangen unterirdischen Abbau, sowie Atomwaffentests ist die Ă€ussere Erdkruste porös geworden, ausgehöhlt wie ein KĂ€se, damit steigt die Gefahr von Erdbeben und VulkanausbrĂŒchen langsam, aber stetig an. Der Irrtum war und ist, solange der Karren lĂ€uft wird nicht in die Zukunft gedacht.
    Bambus ist eines der schnellwachsensten, sowie vielseitig verwendbarsten Naturmaterialien der Erde, doch der wĂ€chst in unseren Klimazonen nicht und wĂŒrde auch schneller verheizt werden als er wachsen kann...
    Genug, das Horrorszenario ist jeden Tag in den Nachrichten zu sehen, oder sagen wir lieber, dessen Auswirkungen und die Vorboten von dem, was kommen wird - Deshalb muss eine absolut unabhĂ€ngige Weltpolitik her - Eine globale Weltregierung - Eine, die unabhĂ€ngig von Kultur, Religion, Gesellschaft und Kommerz ist. Die sich nur dem Überleben der Menschheit, Fauna und Flora verpflichtet und als erstes muss die globale Geburtenkontrolle eingefĂŒhrt werden, notfalls mit sanfter Gewalt. Ein "Hoch" auf die Vernunft unserer chinesischen Freunde, die das schon vor vielen Jahren erkannten und wunderbar verwirklicht haben...
     :glueck: :glueck: :glueck: :glueck: :glueck: :glueck: :glueck: :glueck: :glueck: :kuh: :sau: :hund: :hahn: :del: :loewe: :schaf: :vogel: :fisch: :helloween:

  • Wann waren denn Deine Verwandten und Bekannten zum letzten Mal in NRW, 1948??????
    Also das kann ich so nicht bestÀtigen. Ich lebe jetzt seit ein paar Jahren im Ruhrgebiet und es gibt gewiss landschaftlich und stÀdtebaulich schönere Gegenden.
    Aber von Verfall und desolat kann man nicht sprechen. Im Gegenteil, seit Kohle und Stahl weg sind hat hier ein Strukturwandel stattgefunden
    und es hat sich einiges getan. Die Luft ist wieder klar, kein Ruß -oder Industrieabgas-Wolken wie frĂŒher u.s.w
    Es gibt immer noch Gegenden wo es durch die Bauweise trostlos ist oder in machen Stadtteilen ein paar heruntergekommene HĂ€user stehen.
    Aber die gibt es ĂŒberall. Auch in den WeltstĂ€dten Hamburg, MĂŒnchen und Berlin


    Alles in allem sehe ich solche Aussagen als oberflÀchlich und unreflektiert. Aber ich kenne eine Menge Menschen die noch das Bild haben.
    Ach ja........

  • Hallo Jumbo,
    wie sieht denn der Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen aus? Saubere Luft kann ich völlig nachvollziehen. Duke's Beitrag ist extrem negativ gezeichnet, in allen Bereichen, obwohl da im Kern auch ein StĂŒck RealitĂ€t drinsteckt. Diente wohl eher dem Zweck zu zeigen wohin uns der Egoismus und die Sucht nach mehr Geld fĂŒhrt, wenn dabei auch weniger ĂŒber die Folgen nachgedacht wird.
    Ich selbst war vor 15 Jahren das letzte Mal in NRW, kann also nicht mitreden. Was Duke's Verwandte erlebt haben ist wohl eher der persönliche Eindruck, gepaart mit einer vorgefertigten Meinung.
    Vielleicht waren sie auch im runtergekommenden Rotlichtbezirk einer Stadt die vom organisierten Verbrechen beherrscht wird. Obwohl mir ausser Duisburg dazu keine einfÀllt. Schimanski wird es wieder richten, in einem neuen Leben.
    Ich weiss es jedenfalls nicht. Dokumentation der Ist-Situation mit Foto wÀren hierbei sehr hilfreich. Und vor allem, Meinungen von Menschen die im Ruhrgebiet wohnen.
    Eins ist sicher, es können nicht zeitgleich ĂŒberall neue Straßen, tadellos instand gesetzte GebĂ€ude, ob öffentliche oder private, stehen.
    Fest steht auch: Arbeit wird unbezahlbar sagen jedenfalls die Arbeitgeber. Die Schere klafft da auseinander, mehr Reiche und Arme, der Mittelstand bröckelt weg und verteilt sich auf die beiden Kategorien arm und reich. Dieser Zustand macht die Finanzlage zunehmend schwieriger.

  • Der Strukturwandel bildet sich ab durch das Installieren von anderen Industriezweigen, Forschung und diversen Dienstleistungsbranchen, gerade die Tourismusbranche entwickelt sich, man mag es kaum glauben.
    Auch wenn es hier zu viele Arbeitslose gibt, kann man realistisch sagen das es trotz allem noch gut abgefangen wurde, wenn man vergleicht was da mit Kohle und Stahl und allem was dazugehört weggebrochen ist.
    Und von den schon erwÀhnten Neue-Medien-Unternehmen gibt es auch ein paar, aber die sind oft auch schnell wieder weg -> Keine Substanz, Fördergelder..... und weg. Das ist allerdings auch nicht neu, gab es schon zu allen Zeiten, nur andere Branchen


    Aber es stimmt natĂŒrlich auch das die Kommunen klamm sind, wie ĂŒberall. Bei uns wird an Kultur und Bildung gespart. Vor allem letzeres wird irgendwann schwerwiegende Auswirkungen haben.
    Da sind kaputte Strassen pille-palle dagegen.
    Ich arbeite zur Zeit ab und an auch in der psycho-sozialen Betreuung von Brennpunktschulen und kriege dort mit was die Schulen mit Eltern und Fördervereinen selbst stemmen mĂŒssen und wie allein die oft gelassen werden.
    Ich wollte das am Anfang gar nicht glauben.


    J

  • Da fragt man sich nur: "Was machen der Staat und die Kommunen mit dem vielen Geld?"
    Durch Steuern und Investitionen erwirtschaftete Einnahmen können nur falsch eingesetzt worden sein. Der Verdacht liegt nahe, daß die Gelder in Bereiche fliessen, die dem Geldverteiler selbst zugute kommen. Konkret bedeutet dies, es wird weniger in soziale Bereiche, Bildung und Kultur investiert, und dafĂŒr mehr in wirtschaftsfördernde Betriebe.
    Auf jeden Fall fehlen die Investitionen zur Förderung des sozialen Ausgleichs, damit auch Kinder aus benachteiligten Familien, wie Familien mit Migrationshintergrund, alleinerziehende Elternteile, sowie einkommensschwache Familien alle die gleichen Bildungschancen bekommen.
    In TV-Reportagen wurde schon mehrfach eindrucksvoll gezeigt, daß sich beispielsweise alleinerziehende MĂŒtter das Geld fĂŒr Schulmaterial wirklich und unglaublicherweise vom Munde absparen mĂŒssen. Die Frechheit der regierenden Politiker besteht noch darin weltfremde MilchmĂ€dchen-Rechnungen vorzustellen, wie einfach man sich angeblich von nur 120 Euro einen Monat lang gut ernĂ€hren kann. Das sind Politiker, die selbst tausende von Euro im Monat verdienen, ihre Haushaltshilfen zum Einkaufen schicken, also selbst nicht mal wissen, daß man heutzutage fĂŒr 50 Euro im Gegensatz zu frĂŒher vor der Euro-EinfĂŒhrung fast nichts im Einkaufswagen hat. Zu Zeiten der DM-Mark hatte man fĂŒr 50 Mark einen fast vollen Einkaufswagen, bezogen auf Grundnahrungsmittel, Toilettenpapier, etc. Und selbst wenn man zur Tafel geht ist das zwar eine tolle Erleichterung und Hilfe, aber dennoch ein Tropfen auf den heissen Stein, da es dort nur das nötigste gibt.
    Die Tafel selbst war der gewaltigste Schritt zur Zweiklassengesellschaft.
    Es lĂ€uft darauf hinaus, daß es in Zukunft zwei Arten von GeschĂ€ften gibt, die normalen GeschĂ€fte fĂŒr Normal -und Besserverdiener, und BilliglĂ€den wo alles fast nichts kostet aber gleichzeitig auch das minderwertigste an Waren gibt. Nahrungsmittel und Waren die speziell fĂŒr die arme Schicht hergestellt werden. Bei der Entwicklung von Hartz4 holte die damalige Schröder-Regierung, man glaubt es kaum, einen Erz-Kapitalisten aus den Vereinigten Staaten, der dort die absolute Zweiklassen-Gesellschaft im Sozialwesen und Handel realisiert. Die Merkel-Regierung hat dieses System der Spaltung der Gesellschaft durch das Steuerrecht, das die Mittelschicht extrem benachteiligt kontinuierlich weitergefĂŒhrt und manifestiert.
    ZurĂŒck zum Thema. Ich wĂŒnsche mir eine Partei und damit auch irgendwo eine regierung, die nicht vor den Wahlen, wie jetzt eindrucksvoll in den Medien zu sehen, soziale Gerechtigkeit predigt und dann nach der Wahl in der Tagespolitik still und heimlich Gesetze beschliesst, die die Steuern noch weiter in die Höhe treiben und die Großverdiener entlastet. Das ist Vetternwirtschaft. Leider kann man diese menschenverachtende Vetternwirtschaft nur allzu gut verstehen. Politiker sind von ihrem Gesellschaftsstatus in ihrem tĂ€glichen Umfeld und Freundeskreis nur von den Besserverdienern umgeben. Wer möchte schon, daß die freundschaftliche Beziehung zu den Managern aus der Industrie oder zu KĂŒnstlern und Intentanten vom Theater, der Oper und Fernsehen darunter leidet. Der Politiker X mĂŒsste sich ja am Ende abends in der Oper bei seinem Freund dem Siemensmanager rechtfertigen, daß sich dieser eine Hochseejacht weniger als vier StĂŒck, die er schon hat, leisten kann, weil er nun mehr Steuern bezahlen muss.
    Deshalb gibt es fĂŒr uns Normalos, die die Welt ein Hauch gerechter machen wollen wirklich nur Möglichkeit, so radikale Menschen an die Macht zu wĂ€hlen, denen die Geschenke und der gesellschaftliche Status, sowie die Meinung der reichen Bevölkerungsschicht gĂ€nzlich egal ist. Danach lechzt die Welt. Eine Ehrlichkeit ist von den verkrusteten, jahrzehntelangen korrupierten Politikern aller großen Parteien niemals zu erwarten. "Keiner schlĂ€gt die Hand ab, die ihn fĂŒttert." Besser: "Keiner schlĂ€gt die reiche, freundschaftliche Hand ab, die ihn beschenkt und korrupiert". Unsere deutsche Gesellschaft ist seit den Achtziger Jahren und der Kohl-Regierung, wie von Rost zerfressener Stahl, von Korruption und Vetternwirtschaft zerfressen. Deutsche Wertarbeit mit dem GĂŒtesiegel "Made in Germany" gibt es nicht mehr. Mit dem schrittweisen Abbau unseres Sozialstaates, der genau der Garant und die SĂ€ule fĂŒr deutsche Wertarbeit war, ist auch die Wertarbeit abgebaut worden. Stattdessen staatlich geförderte Volksverdummung und der Weg in eine dĂŒstere Zukunft ohne Chancengleichheit fĂŒr alle. Alle wissen es - Keiner tut was - Weil sich jeder noch schnell reich machen will - Um dann, wenn es hier richtig knallt - Weil der Schuss nach hinten losgeht - Auf seine Insel irgendwo auf der Welt abhauen zu können
    Mit freundlicher Ergebenheit

  • Leider ist NRW durch die vielen Menschen, besonders durch AuslĂ€nder nicht mehr schön!
    Auch die KriminalitÀt ist total hoch!


    Aber auch StÀdte können sehr Scheisse sein und dreckig!
    Frankfurt zb ist fĂŒr mich kein toller Ort fĂŒr mich!
    War in FFm ĂŒbrigens schon Jahre nichtmehr ,glaub das mindesten 6jahre her schon oder mehr!
    Ich bin nur ab und zu mal in Mainz gewesen,hab die Stadt auch nicht sogern gehabt ne zeit aber jetzt ist sie wieder ganz ok!
    Aber kann nur sagen frĂŒher was auch Mainz besser als jetzt!
    Und Wiesbaden ist auch nicht schlecht gewesen ,weil da war ich auch mal in der Schule ne Zeit!
    Aber Wiesbaden ist auch nichtmehr so toll,dank der vielen AuslÀnder und das nun mal Fakt!


    Das Leben ist Traurig und ungerecht!

  • Leider ist NRW durch die vielen Menschen, besonders durch AuslĂ€nder nicht mehr schön!


    Auch die KriminalitÀt ist total hoch!


    HÄ? 8| 
    WATT ISS


    Was ihr so alles wisst
    Soll darauf etwa noch jemand reflektiert und fundiert antworten.
    Also das macht gar keinen Spaß. Nö.


    J.

  • Hallo Jumbo,
    hĂ€tte mir gewĂŒnscht, daß Du reflektierend und fundiert antwortest. Klar, Inception, hat schon harte Worte geschrieben ohne seinen Standpunkt wenigstens zu erklĂ€ren, das klingt schon sehr rassistisch. Aber vielleicht klĂ€rt er uns alle ja auch auf wie er zu seiner harten Meinung kommt. Da John und ich aus einer groben Ecke kommen, und ich sogar aus RĂŒsselsheim, wo im Kreis Groß-Gerau der höchsteAnteil an Polizisten mit Migrationshintergrund aus ganz Deutschland arbeitet, weil auch der Anteil unserer auslĂ€ndischen MitbĂŒrger so immens hoch ist. Glaube wir haben auch den höchsten Anteil von Bewohnern mit Migrationshintergrund.
    Mein Opa vermietete 1971 die zweite Wohnung meines Elternhauses, mit insgesamt 5 Mietwohnungen, an eine junge tĂŒrkische Familie. Das ist die erste oder höchstens die zweite Generation, wie es offiziell genannt wird, neben ihnen wohnten GI's (amerikanische Soldaten) mit afroamerikanischen Wurzeln, kurz gesagt Farbige, oder auch Latinos. So bin ich aufgewachsen, und ich bereue es nicht.
    In RĂŒsselsheim hat es jedoch im Laufe der Jahrzehnte besondere BlĂŒten getrieben. Heute ist vieles umgekehrt als frĂŒher. Bekannte von mir haben ihre Tochter in einen Brennpunkt-Kindergarten/Kita getan, sie war in ihrer Gruppe das einzigste deutsche Kind, vielleicht sogar im ganzen Kindergarten. Ich finde es nicht schlimm, es ist jedoch fĂŒr viele MitbĂŒrger immernoch gewöhnungsbedĂŒrftig.
    Das schlimmste ist, daß andere NationalitĂ€ten gegenseitig ĂŒbereinander herziehen und mittlerweile rassistischer sind als Deutsche. Äußerlich grĂŒĂŸen sie sich, aber hinter den eigenen vier WĂ€nden lĂ€stern russische MitbĂŒrger ĂŒber afrikanische oder tĂŒrkische (als Beispiel), kurdisch-tĂŒrkische Konflikte werden ausgetragen, oder im Moment Ă€ußern sich viele auslĂ€ndische BĂŒrger negativ ĂŒber Menschen aus Pakistan und Indien: die Menschen wĂŒrden erst alleine hierherkommen und nach zwei Jahren wĂ€re eine ganze Familie von 10 Personen da, weil der erste seine ganze restliche Familie nachgeholt hĂ€tte. Mag vielleicht im Einzelfall passiert sein, aber es ist soviel DummgeschwĂ€tz dabei.
    Nein, die Abneigung unterschiedlicher Migrationsgruppen untereinander ist gefÀhrlich und nicht zu unterschÀtzen. Es gab schon Messerstechereien und andere Gewalttaten. Und doch ist es verwunderlich. Da spielt viel Neid und Eifersucht mit.
    Deutsche BĂŒrger sind meines Erachtens noch am aufgeschlossensten gegenĂŒber allen AuslĂ€ndern, schlimmer finde ich die gegenseitige Feindschaft unter allen Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund. Unglaublich, aber wahr.
    Ich stehe zu meiner InternationalitÀt und strecke jedem Menschen meine Hand entgegen, denn uns allen gehört die Welt und damit auch die Zukunft. Respekt und Akzeptanz sind nicht nur Tugenden, sondern gehören zu den wichtigsten Eigenschaften, die ein menschliches Miteinander und Leben an sich erst möglich machen und zeigen dass wir Menschen eine Seele haben. Das ist meine Meinung und beruht auch auf meinem Glauben.

  • Statistiken


    AuslÀnderkriminalitÀt nach Deliktgruppen (TatverdÀchtigenanteile):


    ‱ Mord/Totschlag: 28 Prozent
    ‱ Vergewaltigung/sexuelle Nötigung: 29,6 Prozent
    ‱ Raub: 28,9 Prozent
    ‱ Schwerer Diebstahl: 22,4 Prozent
    ‱ Einfacher Diebstahl: 20 Prozent
    ‱ Rauschgift: 23,4 Prozent
    ‱ Betrug: 19,2 Prozent
    ‱ UrkundenfĂ€lschung: 40,9 Prozent.


    Alarmierende Zahlen, wenn man bedenkt, dass der AuslÀnderanteil an der Gesamtbevölkerung nur 8,8 Prozent betrÀgt!




    Wie wir von der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer wissen, sind in
    deutschen StĂ€dten wie Köln mehr als 70 Prozent der Vergewaltiger TĂŒrken.
    In Großbritannien gibt es die gleiche "Bereicherung" - da sind die
    Vergewaltiger, KinderschÀnder und Mitglieder von "Sex-Gangs" allerdings
    nicht vorwiegend TĂŒrken, sondern pakistanische Muslime - genau genommen
    sind 95 Prozent Orientalen und insgesamt 89 Prozent Muslime
    Fakten sind das und das brauch man nicht runterspielen!
    So Leute gehören sofort aus Deutschland raus!
    Und kaum sagt man die Wahrheit wird man als Nazi und sonstwas bezeichnet,sowas kann echt nicht hinhauen!!
    ich find Leute wie Geert Wilders zb sehr gut,das kein Rechter wie behauptet wird sondern ein Mann der halt die Wahrheit spricht!

  • Das kann man pauschal nicht so darstellen. Zu einer ehrlichen Betrachtung bedarf es einer psychosozialen Betrachtung. Klar ist der Anteil so hoch, weil sich viele Menschen mit Migrationshintergrund entwurzelt fĂŒhlen, ebenfalls diskriminiert, ob zu recht oder nicht sei mal dahingestellt. Aber die Menschen haben es schwerer Fuss zu fassen. Dadurch ist das Risiko in kriminelle Kreise zu geraten dementsprechend grösser.
    Ausserdem traue ich deinen Zahlen nicht, Inception, denn es gibt Banden die aus dem Ausland heraus in Deutschland Verbrechen begehen, aber eben nicht hier wohnen. Bin mir sicher, daß deine Studie einzig und allein den AuslĂ€nderanteil angibt, der Verbrechen begeht, nicht aber ob diese Menschen ĂŒberhaupt hier in Deutschland wohnen oder leben.
    Viele, die zB EinbrĂŒche oder KraftfahrzeugdiebstĂ€hle begehen, kommen bei Nacht und Nebel aus dem benachbarten Ausland, ziehen hier ihr Ding ab, und hauen direkt wieder ins Ausland ab.
    Man muss die Zahlen und werte in einem ehrlichen und transparenten Kontext betrachten, sonst wird die RealitÀt verwischt. Möchte auch gar net wissen wo du die Zahlen wieder aufgestöbert hast, lach.