Arbeitslos ist gleich fast "Vogelfrei"

  • Bin ich arbeitslos, kann man mit mir machen was man will.


    Ja, so traurig, dĂŒster schaut's aus in Deutschland. ArbeitsĂ€mter erheben sich zu Kontrollinstanzen, mit Methoden die an die Stasi und Gestapo erinnern. Plötzlich stehen Mitarbeiter der Arge oder Personen, die in derem Auftrag arbeiten vor der TĂŒr und machen polizeiĂ€hnliche Hausdurchsuchungen, die nicht einmal vor den intimsten Bereichen der PrivatspĂ€hre haltmachen. Sie verlangen selbst Eintritt wenn ihnen die minderjĂ€hrigen Kinder der arbeitslosen Mutter die TĂŒr öffnen. Nachher wird es dann entschuldigt mit den Worten "Der Mitarbeiter dachte die Tochter sei schon volljĂ€hrig".
    Bei den Durchsuchungen wird selbst vor Nachttischschubladen kein Halt gemacht, und im schlimmsten Fall schauen sich die Mitarbeiter dann die Sexspielzeuge der oder des Arbeitslosen an. Sowas muss nicht sein. Was zuweit geht, geht zuweit. Kontrolle okay. Aber mit der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit der Mittel. In jedem Fall werden die Zahlungen gekĂŒrzt oder eingestellt, wenn sich die arbeitslose Person bereiterklĂ€rt den Mitarbeiter der Arge in die Wohnung zu lassen. BegrĂŒndet wird es durch die Mitwirkungspflicht. Doch ein Rechtsanwalt schildert in dem Panorama Beitrag eindrucksvoll, da0 er dies fĂŒr rechtwidrig hĂ€lt. Warum? Schau' selbst. Hier ist die Panorama Sendung des ARD.



    Liebe ist die stĂ€rkste Macht der Welt, und doch ist sie die demĂŒtigste, die man sich vorstellen kann.
    Mahatma Gandhi

  • Hallo Websucherin,
    mensch, da haste ja wieder einen superkompetenten Beitrag aus dem Ärmel gezaubert. Ich kritisiere auch den Umgang der Arge mit denen, die sich von dieser Institution eigentlich Hilfe erhoffen. Was da gezeigt wird ist fast menschenverachtend. Man darf dabei auch nie vergessen, daß es bei der Arge aber auch tolle Mitarbeiter gibt, die sich ĂŒber das geforderte Maß hinaus fĂŒr ihre Klienten engagieren, die mehr tun als sie brĂ€uchten. Das muss auch gesagt werden.
    Wo Menschen sind, leben und arbeiten werden Fehler gemacht, denn Fehler sind menschlich. Niemand ist perfekt.
    Deshalb bin ich schon jahrelang der ĂŒberzeugten Meinung, Institutionen und Vereinigungen von Menschen, egal welcher Art, ob es politische Parteien sind, Firmen, Vereine, Gesellschaften, Religionen, ZusammenschlĂŒsse von Menschen, sie alle mĂŒssen sich in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden selbst reinigen. Denn je grĂ¶ĂŸer die Anzahl der Menschen ist, die miteinander vernetzt sind und miteinander zutun haben, desto leichter können sich schwarze Schafe einschleichen und in der Masse der anderen verstecken. Sie agieren aus dem Schutz ihrer Vereinigung heraus, und schaffen sozusagen eine regelrechte Subkultur in der Vereinigung und schaffen es dabei sogar, selbst von denen in der Vereinigung geschĂŒtzt zu werden, die ihre Verhaltensweise kritisieren. Man kennt sich doch, und Worte wie "Das der Mitarbeiter oder Kollege sowas macht, kann ich mir niemals vorstellen". Es ist der Anfang der Korruption die schleichend daherkommt und grade durch Wegschauen, Ignoranz und Bequemlichkeit, sagen wir lieber Faulheit, gefördert wird.
    Ich will ein paar Beispiele aus meinem Leben nennen. Kunstfehler bei Ärzten im Krankenhaus ist ein Beispiel. Anstatt einfach und ehrlich zu sagen "Ja, es tut mir leid. Ich habe ein Fehler gemacht und ich werde alles dafĂŒr tun, daß mir dieser Fehler nie wieder passiert", wird vertuscht, gelogen, und dabei noch Recht und Gerechtigkeit ad absurdum gefĂŒhrt. Im Gegenteil, da helfen Kollegen noch Beweise wie Röntgenbilder verschwinden zu lassen, nur daß der Ruf nicht geschĂ€digt wird und um den Schein zu wahren. Was wĂ€re die Welt um soviel schöner und leichter, wenn wir alle Fehler zugeben könnten. Die LĂŒge ist der grĂ¶ĂŸte Feind der Menschlichkeit und des Menschen selbst!
    Am Ende gipfelt unser verabscheuungswĂŒrdiges Verhalten noch darin, daß sich die Leute in alkoholgeschwĂ€ngerten Feierabendsabsacker AtmopshĂ€re noch darĂŒber lustig machen, wie toll sie alle an der Nase herumgefĂŒhrt haben.
    Ein weiteres trauriges Beispiel sind Mißbrauch und Gewalt an Mensch und Tier. Jedoch habe ich mich so in Rage geschrieben, daß ich das nicht ausfĂŒhren will, was jeder weiss, und was auch in diesen Jahren an anderen Stellen ausfĂŒhrlich diskutiert wird. Korruption ist ĂŒberall, und sie scheint selbst in unserem angeblich so kontrolliertem Deutschland schon lange salonfĂ€hig geworden zu sein.
    Und was mir dazu noch einfĂ€llt: Verlogen waren wir wahrscheinlich schon zu allen Zeiten, doch leben wir in einer so schnelllebigen, konsumorientierten, und einer von ĂŒbertriebener Selbstverwirklichung gekennzeichneten Epoche, in der der Glaube an Gott scheinbar lĂ€stig und unsinnig erscheint, da fehlt es genau an diesem Glaube, der uns Menschen eindrucksvoll zeigt, daß unser aller Leben unendlich reicher und leichter sein kann, wenn wir diesen Glauben leben. Denn wĂŒrden alle Menschen sich die zehn Gebote verinnelichen, oder sich im tĂ€glichen Leben so gut es geht daran orientieren, dann wĂ€ren wir alle um vieles glĂŒcklicher. Vor allem aber gĂ€be es viel, viel weniger Leid auf der Welt. Ja, man kann sagen, daß mit der Abkehr Millionen von Menschen vom Glauben seit dem letzten Jahrhundert ein stetig steigende Rate von Gewalt, Terror, LĂŒge, Korruption, kurz gesagt, eine Verrohung aller weltweiten Gesellschaften zu beobachten ist.
    Der Glaube an Gott und der Versuch mit den Vorstellungen dieses Glaubens zu leben war fast 2000 Jahre lang der Mörtel, der unsere Gesellschaft zusammengehalten hat. Warum gehen heute Kinder mit Waffen in ihre Schulen und richten Massaker an? Warum lassen wir zu, daß unsere Nahrungsmittel vergiftet werden? Warum lassen wir uns von Politikern belĂŒgen? Warum bekĂ€mpfen sich Moslems, Juden und Christen, obwohl sie alle an den einen einzigen Gott glauben, und beten nicht miteinander zu ihm? Warum sind wir so faul und bequemlich und kĂ€mpfen nicht fĂŒr eine bessere Welt?
    Der Kampf fÀngt stets und immer wieder in unserer eigenen Seele an. Die menschliche, tierische und wahrscheinlich auch pflanzliche Seele will nur geliebt werden, und genauso Liebe geben, sofern sie gesund ist.
    Liebe fÀngt bei Gott an, denn Gott ist Liebe.
    Ich schließe mit den, Worten: "Wehret den AnfĂ€ngen - FĂŒr eine Gesellschaft ohne LĂŒgen, Korruption und Gewalt - Lebt die Liebe!"
    Danke fĂŒr Euer Interesse!
     :kuss::hut: