Drachenritter Herzog Ilas

  • Der Drachenreiter,
    Herzog Ilas rühmt sich gern mit seinen Taten,
    hilft den Schwachen und den Armen,
    tat worum sie ihn baten,
    barmherzig, kühn, und stets bereit,
    ist Herzog Ilas jeder Zeit,
    Einst bat ihn eine Magd um Hilfe,
    die Tochter wurd' gestohlen.
    Sie sagte: „Bitte Herzog Ilas,
    könnt Ihr sie für mich wiederholen.“
    Er schaut und sprach:
    „Ihr holde Frau, wo ist's passiert?“
    Die Magd sprach: „Sagt's ganz genau!“
    „Am Bergfried hinter'm dunklen See,
    die Straßen sind's gewesen.“
    Da sprach der Herzog aus „Oh Weh!“,
    flog los auf seinem Drachenwesen,
    zum Bergfried hinter'm dunklen See,
    die Tochter dort zu retten,
    schon aus der Ferne sah er sie,
    am Pranger, ganz in Ketten,
    die Sassen, große, üble Ratten,
    hatten Böses vor,
    dies wollte Ilas nicht gestatten,
    zerstörte schnell ihr Tor.
    Er sprach „Ihr feigen Ratten!“
    Und laut: „Kommt her! Kämpft, wenn ihr euch traut!“
    Die Angst der Sassen war zu spüren,
    mit Piepsen, mit Gröhlen,
    verschwanden sie in ihren Höhlen,
    ohne Ilas zu berühren.
    So brachte er die Tochter heim,
    zu ihrem Liebsten,
    Drachenritter, Herzog Ilas,
    mit Taten stets zu Diensten.

  • Ein Gedicht wie ein Märchen von Brüder Grimm. Das gefällt mir gut wie die ganze zeit im Mittelalter.

    Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.
    Mahatma Gandhi