• Oben dort im ewigen Eis,
    wo's klirrend kalt, das Land so weiss,
    wohnt der Wind von Vater Frost,
    sausend, brausend,
    laut und er tost,
    das Landschaftsbild,
    dies ist das seine, von ihm geformt,
    erstellt durch diese Windeskraft.
    Manchmal kunstvoll,
    manchmal eine Ebene,
    die im Traum erdacht.
    Feindlich, trostlos, fremd, bizarr,
    wird es angesehen, sein Werk,
    so glitzernd, glänzend, klar,
    unendlich wird der Nordwind wehen.

  • Hi Barde, mir gefällt der Wind, das Wehen, der Frost, das Dunkle, die Mystik darum, und alles was die Natur verklärt.
    Gut ausgedrückt, du gefällt mir sehr. :leicht: 
    Es ist wie die Vorboten des nahenden Winters. Unscheinbar, und doch voller Kraft, kommt das Unwetter, der Sturm auf hoher See, das Unheil. Dabei ist dein Reim trotzdem richtig schön, weil er die ungebändigte Natur zeigt, welche unsere Erde, einfach alles geformt und entstehen liess.
    Nach jedem Sturm kommt die Sonne. Nach der Sonne kommt der Sturm.
    Dieser Wechsel macht die Welt aus. Du hast das richtig gut ausgedrückt.
    Danke.

    Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.
    Mahatma Gandhi