Die Christliche Kirche !

  • Die Mitgliedschaft zum Christentum des Betreffenden bei einer SĂ€uglingstaufe, ist in der Regel ohne die Zustimmung des Betreffenden zustande gekommen und wird von der Kirche natĂŒrlich nicht problematisiert. Dabei könnte man diese Praktiken in Verbindung mit dem von der Kirche geschĂŒrten Jenseits-Ängsten (weswegen es ja auch die "Nottaufe" gibt) auch als "Zwangschristianisierung" bezeichnen. Und gerade selbststĂ€ndig denkende und freiheitsliebende Menschen nehmen diesen Zustand spĂ€ter nicht einfach als gottgegeben hin, sondern korrigieren ihn oftmals durch einen Kirchenaustritt.
    Und hier erweitert nun die Kirche selbstherrlich ihren Auftrag an ihren Mitgliedern, und sie greift dazu direkt die möglichen Alternativen an, die sich einem Kirchenaussteiger bieten, in erster Linie religiöse Minderheiten. Theologisch wird dies damit gerechtfertigt, dass man weiter eine Art Besitzrecht auf die Seele des Aussteigers reklamiert. Beispielhaft wird dies in einem Brief des bayerischen Landesbischofs Johannes Hanselmann (dem ehemaligen Vorgesetzten von Friedrich-Wilhelm Haack und Wolfgang Behnk) deutlich, in dem es heißt: "Ich möchte Ihnen aber nur zu bedenken geben, dass man aus der Kirche, in die man durch die heilige Taufe eingegliedert wurde, nicht aus- und eintreten kann wie bei einem Verein, wenn man anderswo etwas gefunden hat, was einem vielleicht mehr zusagt. Man kann Gott den Bund, den er in der heiligen Taufe mit uns geschlossen hat, nicht einfach kĂŒndigen." (Brief vom 6.9.1985 an A. Emtmann) Das mag gut gemeint gewesen sein. Doch es ist nicht nur scheinheilig, sondern diabolisch, v. a., weil man einmal mehr "Gott" kirchlich vereinnahmt. Und in diesem Zusammenhang wird auch das "Anderswo" verteufelt, das dem ehemaligen evangelischen oder katholischen Kirchenmitglied heute "mehr zusagt". Auf diese Weise wird sowohl ein lösbarer Familienkonflikt als auch ein fortgeschrittener Rosenkrieg zu einer apokalyptischen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse hochstilisiert, bei dem die Fronten von Anfang an klar sind und die nicht nur Kleinfamilien zerstören, sondern ganze Familiensippen ins UnglĂŒck stĂŒrzen kann.

  • Deine Hetzkampanien gegen alles GlĂ€ubige, mit der Kirche selbst als besonderen Mittelpunkt ist grenzenlos. Du verkennst alle GrundsĂ€tze der ehrlichen, respektiven DiskussionsfĂŒhrung. Da stiehlst Du dir wahllos aus irgendwelchen dubiosen, vor allem subjektiven, Quellen im Internet BruchstĂŒcke von fremden Diskussionen heraus und stellst sie hier in das Christen Forum, vor allen Dingen ohne Quellenangabe. Da erwarte ja keine Meinung von mir.

  • Wir sind faktenversessen und geheimsvergessen. [-x
    Hierin liegt die wesentliche geistige Behinderung unserer Zeit.
    Das Empfinden fĂŒr das Geheimnis der elementaren Großartigkeit eines Wassertropfens oder des Meeres, eines Atoms oder eines Hochgebirges ging uns bei all unserer TechnikglĂ€ubigkeit verloren.


    Deshalb haben wir verlernt, den Wert der Dinge zu achten, die nichts kosten.


    Deshalb bedanken wir uns auch nicht mehr bei der Erde, die uns trÀgt, und beim Wasser, das uns nÀhrt.


    Alle Geheimnisse der Natur sind offensichtlich, aber wir bemerken sie kaum noch. ;)*
    Das Ergriffensein ĂŒber die Geheimnisse des Lebens ist vielleicht eine Vorahnung der Ewigkeit.


    Die Erde war einmal eine wunderbare Wohnstatt mit sauberer Luft, reinem Wasser und gesunden Böden.
    Die Schöpfungsgeschichte des Alten Testaments ist eine der eindrucksvollsten, bedenkenswertesten und nachhaltigsten Passagen der Weltliteratur.
    Gott schuf Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht, Sonne, Mond und Sterne, LĂ€nder und Meere, WĂ€lder, Wiesen, Menschen und Tiere.
    Danach sah er: 'Es war gut'


    Und heute???? Was empfinden wir? Und vor allem: Was tun wir???

    „Es gehört mehr Mut dazu seine Meinung zu Ă€ndern, als ihr treu zu bleiben.“


    Friedrich Hebbel

  • Du hast das wunderbar poetisch ausgedrĂŒckt, Eala, ich bin noch sehr ergriffen von Deinen tiefsinnigen Worten ĂŒber Mutter Erde, die Natur und Gottes Schöpfung. WĂ€ren nur alle Menschen so, wenigstens ein kleiner Teil.
    Du hast genau recht, Glauben hat eine seiner wichtigsten Quellen im FĂŒhlen, im GefĂŒhl, das aus der Tiefe unserer menschlichen Existenz kommt, genauer gesagt, aus unserer Seele.
    Wir leben in einer modernen Zeit die doppelzĂŒngig ist. Ich mag den Sareu, so durchgeknallt er auch ist und manchmal weltfremd..hihi..
    Aber schau, Sareu, einmal stellst Du alle Wunder und biblische Erscheinungen stets in Frage, doch der Voodoo Zauber und viele andere ĂŒbersinnliche Wahrnehmungen und Erscheinungen, die hĂ€lst Du fĂŒr wahr und sicher bewiesen.
    So frage ich Dich gradeweg heraus, muss man nicht, wenn man eine nicht erklĂ€rbare, mysteriöse Erscheinung fĂŒr wahr und real hĂ€lt, das nicht ebenso mit vergleichbar unerklĂ€rlichen Erscheinungen, nĂ€mlich den biblischen Wundern tun?
    Kannst Du das? Aber ohne wieder mal vom Thema abzulenken, weil es Dir nicht darum geht, zu glauben oder es jemals fĂŒr wahr oder unwahr zu halten, sondern nur und einzig darum den Glauben, mehr noch die Kirchen und GlĂ€ubigen zu beleidigen und zu verunglimpfen, einfach nur schlecht zu machen?
    Du setzt den Gottesglauben gleich mit den UnzulĂ€nglichkeiten und Fehlern frĂŒherer Menschen, wie im Mittelalter, wo der Umgang sowieso roh und unmenschlich war, und zwar in allen Facetten des gesellschaftlichen Lebens. Wenn wir schon ĂŒber eine so schwere Thematika diskutieren, dann aber bitte in einer respektablen Art und Weise, mein Bester...