• Hallo Becky!
    Begrüsse dich ganz herzlich im Forum. Du schreibst hier einen interessanten Beitrag über deine Allergie, und daß dir von deinem Hausarzt oder Spezialisten geholfen wurde. Bitte, spann uns nicht auf die Folter, grinsel, was du für eine Allergie hattest und wie dir geholfen wurde.
    Ich habe vermutet, als ich dich gelesen hatte, daß es vielleicht um eine Eigenurintherapie ging, und du deswegen vielleicht nicht so offen darüber schreiben willst. Dazu kann ich dir nur sagen, falls dem so sei, meine Nachbarin hatte eine sehr starke Katzenallergie, wollte aber natürlich nicht ihre geliebte Katze abgeben. Ihr Arzt riet ihr dazu jeden Morgen ein Glas frisches Eigenurin zu trinken. Sie überwand sich, und die Therapie zeigte schnell ihre Wirkung. Sie wurde dadurch geheilt und konnte sogar ihre Katze behalten.
    Also, hier bei so vielen Eigenberichten, braucht man keine Angst zu haben darüber zu schreiben. Hier macht sich niemand lustig über jemanden, schon überhaupt nicht über dessen Krankheiten. Wir sind doch alles Menschen mit unseren gesunden und kranken Eigenschaften.
    Vielleicht erzählt du uns noch was genau passierte.
    LG :rose:

  • Aber es ist schon wirklich ein Schritt sich hier zu überwinden. Wenn man sehr an der Situation leidet, dann wird es gehen. Aber so ist es ja im Grunde mit vielen Therapieformen, egal was man unternimmt. Ich hätte mit solchen Dingen wirklich Schwierigkeiten. Ich könnte mir auch nie selbst eine Spritze geben oder ähnliches. Habe ja sogar schon Schwierigkeiten Tabletten zu schlucken. Alleine weil ich weiß, dass es was "künstliches" ist.... ist eine wirklich schlimme Macke, die ich auch leider nicht los werde.... :S

  • Hallo Becky,
    ich finde es nicht schlimm, und auch keine Macke, wenn man Tabletten als Fremdkörper betrachtet. Es ist menschlich und total weit verbreitet. Ich selbst hatte schon als Kind eine Überangst, eine regelrechte Paranoia, vor Spritzen. Beim Hausarzt wurde mein Arm, zur Blutabnahme, in warmes Wasser im Waschbecken eingelegt, weil meine Venen und Arterien so tief liegen. Dies ist in meinem Fall wohl genetisch vererbt, denn mein Vater hat zeitlebens das gleiche Problem. Aber bei mir kam zusätzlich die normale Angst vor Spritzen und Nadeln noch dazu.
    Jede billige, einfache Spritze wurde zum zum Horrorszenario. Das werde ich nie vergessen.
    Viele Jahre später im Erwachsenenalter verwandelte sich die panische Angst vor Spritzen in eine unangenehme Sache, die man einfach hinnehmen muss, damit einem geholfen werden kann.
    Schade, daß Du deine Allergie nicht bezeichnest, aber das ist auch okay und nicht wichtig. Auch ich hatte seit meinem dritten Lebensjahr eine bis heute unbezeichnete hautallergie, ich nannte sie "Krätze", obwohl sie mit der herkömmlichen Krätze nichts zu tun hat, aber in allen Gelenken kratzte ich mich blutig. Erst in der Pupertät verschwand die Allergie, genauso geheimnisvoll wie sie im Alter von drei Jahren gekommen war.
    Was ein Mensch, der dies hat, erleben muss, die entsetzten Blicke im Schwimmbad, im Sportuntericht, das kann kein Mensch, der es nicht selbst erlebte ermessen. Deshalb kann ich mich in Menschen mit Behinderungen, also Handicaps, recht gut hineinversetzen.
    Jedenfalls, sind wir alles Menschen, und es gibt keine Verrücktheiten, die es nicht gibt. Also, Du bist hier gut aufgehoben. Ehrliche Menschen, und keiner wird verurteilt und über niemand gelacht.
    Danke für deinen Beiträge, Becky, obwohl mir einiges fehlt an Erklärungen.