Die Klasse 8f2 - Lehrer gegen Schüler - Atombombe - Spielfilm 1983

  • Die Klasse 8f2 - Atombombe - Schüler kämpfen gegen böse Lehrer - 1983 - Super 8 Tonfilm
    Erbarmungsloser Krieg zwischen Schüler und Lehrer, der in der Zündung einer Bombe mündet.
    Gespielt haben die Lehrer der Immanuel Kant Schule in Rüsselsheim, der Gründerstadt der Adam Opel Automobil AG, Gerhard Dinter, Rainer Obmann, Wolfgang Weber und der Rektor Werner Keil, sowie sein Konrektor Albrecht Schmidt und die Sekretärin Frau Grun. Das waren noch Zeiten, von denen wir heute nur noch träumen können.
    Mehr Informationen zur Filmproduktion am Ende des Beitrags!













    Copyright 8f2 © 1983 Markus Wernecke © www.cosirex.com










    Details zum Film und der faszinierenden Zeit des Aufbruchs und Umbruchs in den Achtziger Jahren
    Das Drehbuch schrieb ich im Alter von 14 Jahren, gefilmt wurde mit der Super 8 Kamera von Bauer, die Nizo 6080, zunächst auf 15 Meter Spulen, später auf 60 Meter Tonfilmkassetten von Kodak. Für Nacht -und Dunkelaufnahmen benutzte ich den lichtempfindlicheren Kodachrome.
    Der Ton wurde hier noch mit normalem Kassettenradio aufgenommen, dem legendären Gettho-Blaster von Pit Graminski, der am Anfang der Fortsetzung 9f2 auch zu sehen ist. In der zweiten Folge wurde dann endlich das professionelle Richtmikrofon mit einem zweckentfremdet Arm aus der Spange einer gewöhnlichen Wäschespinne eingesetzt.
    Aufgrund meiner geringen Erfahrung mit den Toneigenschaften meiner Bauer-Super-8-Kamera wurde der Ton von Mitschüler Thomas Steinke auf dem Kassettenrekorder aufgezeichnet und danach aufwendig mit dem Super 8 Film synchronisiert. Erst im zweiten Teil "9f2" wurde der Ton direkt und mundsynchron aufgenommen.
    Bemerkenswert wäre zu erwähnen, daß ich mir eine der teuersten Super 8 Kameras zur damaligen Zeit im Alter von 13 Jahren durch einen Hilfsjob auf dem Bau selbst verdient habe. Mein Opa war Architekt und besorgte mir diesen Ferienjob in Nauheim, anstatt Geld bekam ich vom Bauherrn diese tolle Kamera mit Richtmikrofon, man kann sagen, daß es zu der Zeit die beste Super 8 Kamera war, für die der Bauherr "Herr Thiele" selbst keine Verwendung und Lust mehr hatte, da die Video und VHS/2000 Zeiten bereits anberochen waren.
    Das schwere Kamera-Stativ (mit eingebauter Wasserwaage zum Kalibratiion) kaufte ich gebraucht mit dem letzten zusammengespartem Geld in einem Rüsselsheimer Foto & Film Geschäft.
    Der Kamerawagen wurde von meinem Großvater in der heimischen Werkstatt gebaut. Mein Vater spielte sich selbst, einen Kriminalbeamten, mit seinem Schulfreund, Ernst Frantz, Ingenieur bei Opel-Rüsselsheim.
    Die Dreharbeiten waren faszinierend und abenteuerlich.
    Zu dieser Zeit schien sich die ganze Welt im Umbruch zu befinden, kurz vor der lang ersehnten Wende in Deutschland, dem befreienden Mauerfall und der Wiedervereinigung.
    Die Neue Deutsche Welle (NDW) hatte damals ihren Höhepunkt, und die neue Popmusik befand sich bereits in den Startlöchern, genauso wie die Entwicklung der ersten Homecomputer, wie der Commodore 64. Die ersten Space Shuttle Flüge begannen, die Raumstation MIR wurde nur drei Jahre später in Betrieb genommen.
    Es war eine neue, verrückte, und geile Zeit in Musik, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik.
    So sind diese Super 8 Filme ein Vermächtnis an die wunderbare, atemberaubende Welt der 80er Jahre.

  •  :thumbsup::super::super: Suuuuuuuuuuper...so geil...ich habe Tränen gelacht...Toll gemacht,tolle Aktionen... bin total begeistert. Und alle,auch die Lehrer haben wie Profis, toll gespielt. Und du hast den Drehbuch geschrieben und Regie gemacht...mit 14 Jahren :cool: ...einfach Toll, meine Hochachtung ...was für Talent... :hut: Ich hoffe du machst es weiter...wünsche dir viel Erfolg...Liebe Grüsse... :klatsch::klatsch::klatsch::klatsch::klatsch::klatsch::klatsch: 

  • Der Super 8 Film ist super lustig. Hab mich weggelacht und an alte Zeiten erinnert. Ihr ward ne verrückte Klasse, wa.
     :D

    Lasse nie zu, dass du jemand begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
    Mutter Teresa