• Ein Leben lang hast du geschafft,
    gegeben deine ganze Kraft.
    Hast in die Kassen eingezahlt,
    dir deine Zukunft ausgemalt.


    Du hast gedacht, es müsste reichen,
    den Lebensabend zu begleichen.
    Doch für deiner Arbeit Wert,
    bekommst du nun den Lohn beschwert.


    Gehst du zum Arzt mit deinen Qualen
    musst du für sehr vieles zahlen.
    In der Apotheke angekommen,
    wirst du nochmal ausgenommen.


    Und wenn du denkst dass es das war,
    dann ist dir eines noch nicht klar.
    Zahlen musst du bis zum Ende,
    und das mit deiner kleinen Rente.


    Man änderte Gesundheitsnormen,
    zugunsten schlechterer Reformen.
    Und eines ist nun sonnenklar,
    für viele wird es zur Gefahr!


    So kommt es wie es kommen muss,
    mit der Gesundheit ist nun Schluss.
    Hier setzt der Staat ein böses Zeichen,
    Gesundheit! Nur noch für die Reichen.


    Den Arztbesuch kannst du vergessen,
    sonst hast du bald nichts mehr zum essen.
    Das beste wär', sonst wird es knapp,
    du gibst ganz schnell den Löffel ab!


    Bist du in Rente! Bist du nutzlos,
    bist du arm, dann bist du schutzlos.
    Man wird mit diesem bösen Tun,
    bis dass du ablebst nicht mehr ruh'n.


    Es reicht nicht mehr zum überleben,
    doch mehr, wird man dir nicht mehr geben!
    Die Reformen! Wird bald jeder kennen,
    man wird sie Sterbehilfe nennen!!


    © Helmut Becker










  • Herrlicher Reim über die Rentenabzocke und den Abbau der Sozialleistungen. Alle, die in Deutschland die Arbeit schaffen, besonders die, die nach dem 2. Weltkrieg das Land wieder aufgebaut haben, zum Teil ohne Bezahlung, außer einer entwürdigenden Trümmerrente, werden doppelt und dreifach bestraft. Die Politiker sitzen mit den Mächtigen aus Bankwesen, Verwaltung, Industrie, Handel, Dienstleistungssektor, Immobilien zu Tisch und schieben sich gegenseitig die Bündel Millionen zu. Wir - Der Rest - Wir dürfen verrecken.
    Dreckspack, aber die Gerechtigkeit wird siegen, wenn sie wieder im Wahn und Höhenflug die Karre wider die Wand gefahren haben.
    Gut gemacht, Helmut!