Indianische Weisheiten

  • Ein Bürger des Universums ist ein menschliches Wesen,
    das über Mitgefühl verfügt und die Menscheit als Ganzes liebt,
    egal welcher Religion, politischer Weltanschauung, Nationalität, Rasse, Geschlecht,
    Glaubensgemeinschaft er oder ein anderer angehört bzw. welcher Hautfarbe er ist.
    Er bringt allen spirituellen Bräuchen Respekt entgegen und hält keinen davon für den einzig wahren Weg.


    Er ist dankbar für die in der Wahrheit verborgenen Schönheit und weiß, daß in allen spirituellen Praktiken
    spirituelle Wahrheit enthalten ist.
    Ein Bürger des Universums diskutiert nicht über die Bedeutung von Worten oder Glaubenssätzen
    und unternimmt keinen Versuch, den Glauben oder die geheiligten Sitten anderer abzuwerten.
    Er achtet die Pfade eines jeden menschlichen Wesens und erlaubt anderen,
    das Leben auf ihre Art und Weise zu erforschen, ohne sie daran zu hindern oder sie zu kritisieren.
    Er bekennnt sich zum Credo des Lebens, der Einheit und der Gleichheit für alle Ewigkeit und alle menschlichen Wesen.


    Jamie Sams
    aus: die Traumpfade der Indianerin

    Offener Geist - weiter Geist

  • Ist das wirklich eine indianische Weisheit? Wenn ja, dann zeigt es wieder einmal auf eindrucksvolle Weise wie uns die Indianer voraus sind in der Ethik und gesunden Weltanschauung.
    Genauso wie der berühmte Satz eines Häuptlings der Cree-Indianer:


    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluß vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet ihr feststellen,
    daß man Geld nicht essen kann.‘‘

  • Ja, lieber Duke, Jamie Sams ist eine Schamanin und Seherin



    Manitu

    Die höchste Macht, an der die Stämme aus der Sprachfamilie der Algonkin glaubten, war das "Manitu". Unter "Manitu" stellten sich die Indianer aber keinen Gott in Gestalt einer Person vor, so wie es z. B. die Christen tun. "Manitu" war eine Energie oder Kraft, die sich den Indianern überall in der Natur offenbarte. Es wohnte in allen Dingen dieser Welt - im Wasser, in den Pflanzen, in den Tieren, in der Erde, und in der Sonne.
    Die Sioux sagten statt Manitu "Wakonda", die Apachen "Yasastine", die Crows "Maxpe", und die Irokesen sagten "Orenda". Aber all diese Worte hatten die gleiche Bedeutung. Sie bezeichneten das "Große Geheimnis" oder das "Geheimnisvolle", das alle Gegenstände und Geschöpfe durchdringt, eine Macht, die jeder Indianer spürte, wo immer er auch war.
    Im Gegensatz zum europäischen Weltbild, fühlten sich die Indianer nicht als höhere Geschöpfe, die die Aufgabe hatten, sich die Erde untertan zu machen. Sie sahen sich als Teil eines Ganzen, bei denen alle Dinge wie Pflanzen und Tiere den gleichen Stellenwert hatten, wie sie selber. All diese Dinge hatten den Manitu in sich. Daher erlegten sie z. B. auch nicht mehr Tiere als notwendig, und bedankten sich schließlich bei ihnen für deren Opfer.
    Durch den Einfluss der Europäer wurde die unpersönliche Energie und Kraft auf einen höheren Gott übertragen, der zunächst von den weißen als "Großer Geist" bezeichnet wurde, und schließlich auch von den Indianer angenommen wurde.


    Wakan Tanka
    Das große Geheimnis, das große Ganze, der Glaube der Native Americans ist anzusehen, wie ein alles in sich tragender Spirit. Die Indianer sind mit ihrem Spirit verbunden, wo immer sie sich auch befinden. Wakan kommt von den Sioux und bedeutet: heilig; Die Indianer sagen, dass jedes Ding auf der Welt, der sichtbaren und unsichtbaren seinen Geist, Spirit, Wakan Tanka besitzt, die innewohnende Seele, die ohne Anfang und ohne Ende ist. Wakan Tanka bezeichnet, den über allem stehenden Geist, dem alle Dinge dieser Welt und des Universums untergeordnet sind.

    Kitchi Manitu

    Eigentlich ist der Ausdruck Religion falsch. Den Glauben, den die Indianer ausüben, gleicht nicht dem Begriff Religion wie wir ihn kennen. Der indianische Glaube ist ein Lebensweg. Die Native American glauben zwar genau wie wir, dass das gesamte Universum von einer übernatürlichen Macht gesteuert ist, aber auch eigentlich nicht übernatürlich, denn alles was hier auf dieser Welt ist, auch die geistigen Mächte, gehört zu ihrer Auffassung von Natur. Sie bringen alles in Verbindung mit ihrem Wakan Tanka, ihrem großen, allumfassenden Geheimnis. Dem Great Spirit unterstehen alle anderen Mächte - Regen, Wind, Sonne, Mond, Sterne, alle Tiere, Pflanzen und Steine - und natürlich auch alle Menschengeschöpfe.
    Jedes einzelne Individuum, auch jeder Stein, Felsen und Wasser und, und, und.... alles trägt eine Seele in sich. Und die Indianer bringen ihren "Geistern", oder besser ausgedrückt Mächten, auch Opfer dar. Das Wichtige an diesen Opfergaben ist nicht so sehr das Opfer selbst, sondern der dahinter stehende Gedanke, dieses Wiedergutmachen des an der Natur angerichteten Schadens.


    Quelle: spirtis of earth

    Offener Geist - weiter Geist

  • „Mutter Erde‘‘, nennen die Indianer (Natives) unsere Welt. Das erfuhr ich von einem netten Mann aus Frankfurt im Jahr 2006, den ich im Yahoo-Chat auf eindrucksvolle Art und Weise virtuell kennenlernen durfte. Sein Vater war U.S. Soldat, indianischer Abstammung, seine Mutter kam hier aus Deutschland.
    In einer heissen Sommernacht über auf Cam und Voice erzählte er mir unendlich vieles und bedeutetendes von seinem Volk, seinen Ahnen, und natürlich den aktuell in Nordamerika lebenden Stammesgenossen, die sich selbst nicht Indianer, sonder „Natives‘‘ nennen. Er zeigte mir seine indianischen Masken und vieles aus der beeindruckenden Welt der nordamerikanischen Natives. Tage später nahm er mich mit in die Chaträume in Yahoo wo sich viele Natives trafen. Der ganze Yahoo Chat wurde ja letztes Jahr von Yahoo abgeschafft.
    Diesem Freund „Sundancer10000‘‘ widme ich die folgenden indianischen Weisheiten.