Scientology - Chronik des Bösen

  • Hier dokumentieren wir in loser Folge die schlimmsten Verfehlungen
    dieser Organisation, damit endlich der Irrtum ausgerÀumt
    wird, Scientology wÀre harmlos!


    Wir berichten vom schweren Leid der Scientology-Opfer:


    Paulette Cooper,
    Scientology schickte sie ins GefÀngnis!
    Ihr "Vergehen":
    Ein Buch ĂŒber die Organisation.


    Nachdem der ĂŒbliche Terror gegen Kritiker sie
    nicht einschĂŒchtern konnte, beschloss die
    Organisation, "entweder Irrenhaus oder GefÀngnis
    fĂŒr Paulette Cooper"


    "(...) 1971 veröffentlichte die New Yorker Schriftstellerin Paulette Cooper das Buch
    " The Scandal of Scientology"


    Die Sekte reagierte mit einer bis ins letzte ausgetĂŒftelten
    Kampagne aus Prozessen,
    Diebstahl, Rufmord und falschen Beschuldigungen.
    Die Autorin bekam telefonische Morddrohungen.
    Das Ziel der Kampagne war nach spÀter aufgefundenen Unterlagen der Sekte,
    "P. C. in ein Irrenhaus oder ins GefÀngnis zu bringen".
    (...)


    Am schlimmsten war, sagt Paulette Cooper,
    daß ein Agent der Scientology Briefpapier von ihr stahl
    und damit Bombendrohungen fÀlschte, die er ihr unterschob.


    Sie wurde vor einem Bundesgericht angeklagt.
    Zwei Jahre lang machte sie die Hölle durch,
    bis das Verfahren schließlich eingestellt wurde."


    Quelle:
    http://www.ingo-heinemann.de/Das-Beste80.htm#Paulette


    Aus Paulette Coopers Tagebuch:
    "(...)
    Im Sommer 1968 versuchte ein ehemaliger Freund, der nach meiner
    Trennung von ihm Scientologe wurde, mich zum Beitritt zu bewegen.
    Ich besuchte einen Wochenendkurs und entschied,
    die Sache weiter zu untersuchen.


    Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt bereits als eine mutige Schriftstellerin etabliert
    indem ich mich erfolgreich wÀhrend einer Woche als blinder Passagier auf einem
    Ozeandampfer versteckte.


    Aber ich hatte keine Ahnung auf was ich mich da einliess.
    Die meisten Leute hatten Angst mit mir darĂŒber zu reden,
    einige erzÀhlten von Todesdrohungen, BelÀstigungen usw.,
    und schriftliche Unterlagen waren aus den Bibliotheken vollstÀndig verschwunden.
    (...)
    Im Dezember 1969 publizierte ich in England
    meinen ersten Artikel ĂŒber Scientology.
    Und im gleichen Monat erhielt ich auch meine erste Todesdrohung.


    WĂ€hrend dem ich 1969/70 "The Scandal of Scientology"
    schrieb wusste ich, dass ich damit spĂ€ter Probleme bekommen wĂŒrde.
    Scientology bot mir auch an, mir das Schreiben eines anderen Buches
    zu ermöglichen, das viel Geld einbringen könnte,
    falls ich auf dieses verzichten wĂŒrde; mit anderen Worten versuchten sie,
    mich zu kaufen.
    Aber ich wusste, dass alles was ich in dem Buch mitteilte richtig war
    -- und immer noch ist -- und dass sie im Zugszwang waren
    um nicht blossgestellt zu werden.


    (...)
    Aber trotz diesem nach aussen mutigen Auftreten wurde ich
    1970 und 1971 schon etwas beÀngstigt und besorgt,
    da doch schon einige BelÀstigungen erfolgten
    (Verfolgung, Telefonanrufe, Bespitzelung durch Scientology,
    verleumderische ErklÀrungen, vier leichtfertige Klagen usw.).
    Als ich 1972 die Überreste einer Telefonabhöreinrichtung fand,
    verklagte ich sie in New York -- in der falschen Annahme,
    dass sie mich dann in Ruhe lassen wĂŒrden.
    (...)


    Es war im Sommer 1972
    -- einige Monate nach meiner Klage gegen sie -- als sie das erste
    Mal entschieden mich fÀlschlich zu bezichtigen.
    (Ich erkannte dies Jahre spÀter aus ihren eigenen Papieren,
    die 1977 vom FBI beschlagnahmt wurden
    und die von nun an als 'Washingtoner Dokumente' erwÀhnt werden).
    Ihr Ziel war die Zerstörung meiner GlaubwĂŒrdigweit durch den Versuch
    mich zu institutionalisieren (was sie damit zu erreichen hofften,
    mich entweder als geisteskrank erscheinen zu lassen oder
    spĂ€ter als sich 1976 jemand fĂŒr mich ausgab und sich öffentlich als
    geisteskrank in Szene setzte), oder mich einsperren zu lassen,
    was offenbar auch meine GlaubwĂŒrdigkeit zerstören
    und meine AktivitÀten einschrÀnken sollte.
    (...)


    GefÀlschte Bombendrohung


    Mitte Februar bekam ich eine Vorladung, vor dem Gericht zu erscheinen.
    (...)
    Vor dem Gericht sagte Gordon zu meiner VerblĂŒffung,
    dass ich der Grund der Ermittlungen war.
    Und ich fiel beinahe tot um als er mir erklÀrte,
    dass ich 15 Jahre bekommen könnte
    falls ich schuldig gesprochen wĂŒrde.
    Ich denke, dass dies der Moment war an dem mein Alptraum tatsÀchlich begann.
    (John Gordon war der stellvertretende Staatsanwalt.)
    (...)


    Den ganzen Nachmittag [an der Gerichtsverhandlung] versuchte ich verzweifelt,
    jede Frage so wahrheitsgetreu wie ich konnte zu beantworten.
    (...)


    Ich wurde gefragt, ob ich das Briefpapier schon gesehen habe (nein),
    ob ich es berĂŒhrt habe (nein), beschrieben habe (nein),
    irgendeine Idee habe, wer darauf schrieb (Meisler) usw.
    Ich beantwortete wÀhrend Stunden alle Fragen wahrheitsgetreu
    und verweigerte keine Auskunft.


    Aber ich wusste, dass ich trotzdem in Schwierigkeiten war, als Gordon
    [der stellvertretende Staatsanwalt in diesem Verfahren]
    mich spÀter nach meiner Sozialversicherungsnummer fragte,
    ob ich unter Drogen stehe, ob ich verstehe, was sich hier abspiele usw.
    Dann beugte er sich vor und fragte so etwas wie
    "nun gut, können sie erklÀren wie
    ihre FingerabdrĂŒcke auf den zweiten Brief kamen?
    (...)


    Äusserlich erschien ich zwar noch gefasst,
    aber darauf war ich vollstÀndig unvorbereitet,
    und ich hatte wirklich keine ErklÀrung.


    (Obschon ich spĂ€ter wĂŒnschte, ich hĂ€tte gesagt, dass in der Kriminalistik
    ein Fingerabdruck auf einem StĂŒck Papier nicht mit einem Fingerabdruck
    auf einem Piano verglichen werden darf.
    Ein StĂŒck Papier kann leicht umhergetragen werden und somit
    FingerabdrĂŒcke enthalten, bevor jemand etwas darauf schreibt.)
    (...)


    An diesem Abend war ich trotz dem Desaster an dem Tag sehr erleichtert,
    ĂŒberzeugt alles wĂŒrde gut werden, da ich so offensichtlich die Wahrheit sagte.


    Darum war ich am nÀchsten Tag entsetzt und wie gelÀhmt, als Gorden zu
    Jay [meinem Hauptanwalt] sagte, er denke dass ich lĂŒge
    und ich wegen Meineid wie auch fĂŒr das Senden
    der beiden Bombendrohungen angeklagt werde.
    (...)


    Ich rief meine (Adoptiv) Eltern an und erzÀhlte meinem Vater traurig
    was sich ereignet hatte (dass ich angeklagt werden sollte, wenn ich nicht die
    Bombendrohungen zugeben wĂŒrde, die gar nicht von mir stammten) und was
    der Staat von mir verlangte.
    (Sagen sie doch 'ich habe sie geschickt', erklÀren sie sich schuldig.)


    Dad versicherte mir, dass er mir jede finanzielle oder moralische UnterstĂŒtzung
    leisten werde unabhÀngig davon, ob ich es getan hÀtte oder nicht.
    "Aber nur aus Neugier," fragte er: "hast du es getan?"


    Ich antwortete:
    "Dad, ich habe dich in der Vergangenheit ĂŒber einige Dinge belogen,
    wie etwa um welche Zeit ich in einigen NÀchten tatsÀchlich nach Hause kam.
    Aber diese Angelegenheit ist zu wichtig und
    ich werde dir gegenĂŒber nicht lĂŒgen. Ich war es nicht."


    Mein Dad sagte darauf:
    "Mom und ich lassen nicht zu, dass du vor Gericht einen Meineid leistest
    und ein von dir nicht begangenes Vergehen zugibst, nur um uns Geld zu sparen.
    Und wenn wir fĂŒr deine Verteidigung
    unser Haus verkaufen mĂŒssen, dann tun wir es".
    Ich begann zu weinen, auch Dad versuchte seine TrĂ€nen zurĂŒckzuhalten und
    Paula Tyler, die beim Anruf mit dabei war, weinte ebenfalls.
    (...)


    Am 9. Mai 1973 wurde ich in drei Punkten angeklagt, zweimal fĂŒr das Senden
    der zwei Bombendrohungen per Post und einmal wegen Meineid,
    weil ich stets verneinte dies getan zu haben (und stets erklÀrte,
    dass Meisler (der NY Scientologe, der fĂŒr PR
    und meine Handhabung verantwortlich war)
    diese Briefe sich selbst geschickt hatte).


    Jeder Anklagepunkt konnte zu 5 Jahren (insgesamt 15 Jahre)
    und einer Geldbusse von $5'000 ($15'000) fĂŒhren.


    Ich werde die schreckliche DemĂŒtigung meiner Anklage am 19. Mai
    (nachdem ich auf "nicht schuldig" plÀdierte) nie vergessen,
    als ich in diesem grossen Gerichtsaal wie eine der vielen Kriminellen stand
    und dann hinunter gefĂŒhrt wurde, an allen anderen Gefangenen vorbei,
    um mich zu fotografieren,
    mir die FingerabdrĂŒcke zu nehmen und mich zu inhaftieren."


    Quelle:
    http://www.pewid.ch/dia/diary1.html

  • Scientology traktierte sie mit einer "Therapie" bis sie qualvoll starb.
    17 Tage lang musste sie schweres Leid ertragen:
    Ihr wurden Medikamente eingeflĂ¶ĂŸt, sie wurde ans Bett gefesselt, gedemĂŒtigt,
    und bekam tagelang keine FlĂŒssigkeit.


    "Lisa McPherson stammte aus einer christlichen, baptistischen Familie.
    In ihrem 18. Lebensjahr, an ihrer ersten Arbeitsstelle,
    wurde sie fĂŒr Scientology rekrutiert.
    Seit 1982 war sie bei Scientology.


    Mit der Zeit wurde sie zu einer Musterscientologin.
    Immer grĂ¶ĂŸere Geldsummen gab sie fĂŒr die geldschluckende
    Organisation, in den letzten fĂŒnf Jahren ihres Lebens
    ca. 200.000 US-$.


    Unter vielen Schwierigkeiten
    und nach ĂŒber 12 Jahren der Zugehörigkeit und vergeblichen
    Versuchen erreichte sie schließlich den Status "Clear",
    heute eine Stufe nur im unteren Mittelfeld der scientologischen
    Aufstiegsskala, der "BrĂŒcke"


    Bei einer Feier vor 5 Jahren, am 7. September 1995, wurde ihr die
    entsprechende Urkunde ĂŒberreicht, und sie las von einem Zettel,
    der sich heute in polizeilichen Ermittlungsakten befindet,
    bei der Übergabe der Clear-Urkunde dies ab:
    "Clear zu sein ist aufregender als alles andere, daß ich je erlebt habe.
    Ich bin so aufgewĂŒhlt ĂŒber das Leben und zu leben, daß ich es kaum
    aushalten kann"


    Keine drei Monate spÀter war sie tot.
    Tot gepflegt in Zimmer 174 des Scientology-Hauptquartiers Ford-Harrison-Hotel
    in Clearwater.
    (...)


    Die großartigen VerĂ€nderungen und Verbesserungen,
    die Lisa durch ihren Clearstatus im September errungen zu haben meinte,
    hatten sich nicht realisiert. Im Gegenteil: Nicht nur beruflich hatte es
    einige Mißerfolge gegeben.
    (...)


    Mitte Oktober war sie von Scientology, wie aus Unterlagen ersichtlich ist, wegen
    ihrer abnehmenden Erfolge, wegen fallender Statistiken, wie man bei Scientology
    sagt, in den Zustand "Belastung" , noch eine Stufe unterhalb von
    "Nicht-Existenz" versetzt worden. Die offizielle Scientology-Definition fĂŒr diesen
    Zustand: "Das Wesen hat aufgehört, als Gruppenmitglied einfach nichtexistent
    zu sein und hat die Farbe des Feindes angenommen". Es ist eine Belastung, so
    heißt es in den Unterlagen der Gruppe, eine solche Person unbewacht zu lassen.


    Lisa hatte sich wieder von der SO beraten lassen und jetzt als Hauptvorwurf
    sogar gehört, sie hÀtte "die Aufmerksamkeit vom Objekt weggenommen".
    Der Vorwurf bedeutete, sie könne schon nicht mehr mit Menschen in
    scientologischer Weise kommunizieren, und nun auch nicht mehr
    mit GegenstÀnden, sondern sie schaue nur noch nach innen.


    Lisa versuchte verzweifelt, sich gegen diese Zuschreibung zu wehren,
    denn sie bedeutete im Klartext nichts anderes als daß sie verrĂŒckt sei,
    daß sie introvertiert nach innen schaue - und als Kur drohte ihr jetzt
    der sogenannte "Introspection Rundown".


    Lisa versuchte alles andere, um nicht diesen Weg in den
    Introspection Rundown gehen zu mĂŒssen. Sie mußte sich verpflichten,
    durch besondere Leistungen den Schaden, den sie angeblich angerichtet haben
    soll, wieder gut zu machen.
    (...)


    Falls sie das durchhielt und schaffte, hÀtte sie wieder mit vollen Rechten in die
    Gruppe zurĂŒckkehren dĂŒrfen, wenn sie noch eine weitere Bedingung erfĂŒllte:
    Von der Mehrheit der Flag-Land-Scientologen in Clearwater - einige tausend -
    jeweils die persönliche schriftliche Zustimmung zur Wiederaufnahme
    in die Gruppe zu erhalten.


    War sie von ihren WiedergutmachungsaktivitĂ€ten ĂŒberarbeitet, ĂŒberlastet?
    War sie ĂŒbermĂŒdet? Hatte sie deshalb auch zu spĂ€t auf die Bremse getreten?


    Sie hatte bei einem unfallverursachten Stau, in den sie hineingeriet,
    den Boots-AnhĂ€nger eines vor ihr haltenden Fahrzeuges angestoßen.
    SanitÀter, die bereits am Unfallort waren, kamen auch zu den Beteiligten des
    kleinen Auffahrunfalls.


    Alles wurde von der Polizei aufgenommen.
    Alles wurde gut geregelt. Lisa war nicht verletzt.
    Sie konnte selbst ihr Auto beiseite an den Straßenrand fahren,
    hinter das SanitÀtsfahrzeug.
    Lisa hatte den SanitÀtern im Ambulanzauto schon den Zettel unterschrieben,
    daß sie nicht verletzt sei und keine Erste Hilfe brauche.
    Die SanitÀter wollten schon zu ihrem nÀchsten Einsatz fahren.


    Da sah Mark Fabyonic im RĂŒckspiegel, das Lisa zu ihnen nach vorn lief,
    wobei sie sich auszog, sich die Kleider vom Leibe riß.
    Bonnie Portolano, die nette SanitÀterin, fragte Lisa (Ich zitiere aus dem
    öffentlichen Protokoll der Vernehmung der SanitÀterin):


    "'Warum hast Du alle Deine Kleider ausgezogen,
    was ist los?' Und sie sagt: ‚Well, ich wollte, daß die Leute denken, ich bin verrĂŒckt,
    weil ich Hilfe brauche'. Und von da an sprachen wir ĂŒber Hilfe,
    was schief gelaufen war mit ihr, und eine ganze Menge anderer Fragen.


    Und ihre Antwort war grundsĂ€tzlich: ‚Ich bin eine schlechte Person.'
    Und ich fragte sie ‚Warum denkst Du, daß du eine schlechte Person bist?'
    Und sie sagte ‚Weil ich herausgefunden habe, daß ich schlechte Gedanken habe.
    Ich mache schlechte Sachen in meinen Gedanken'...."


    Die SO habe herausgefunden , daß sie etwas falsch gemacht habe, aber sie
    selbst wisse nicht was. Die SanitÀterin nahm sie dann in den Ambulanz-Wagen,
    deckte sie mit einer Decke zu und fragte weiter einfĂŒhlsam nach ihren
    Problemen und sprach weiter mit Lisa. Sie berichtet:


    "Und Lisa sagte, die Hauptsache, die sie falsch gemacht habe sei, daß sie ihre
    Augen vom Objekt abgewendet habe.
    Das ist ein Zitat: ‚Ich wendete meine Augen vom Objekt ab'.
    Das schien fĂŒr sie wirklich eine Riesensache zu sein."


    Sanft unterhielt sich diese barmherzige Samariterin weiter mit Lisa.
    Im großen und ganzen, so das Protokoll, sagte Lisa, sie wollte Hilfe.


    Sie wußte, daß sie Erholung brauchte.
    Sie wußte,daß sie so nicht weitermachen konnte.


    "Sie sagte wörtlich: ‚Ich brauche jemand, mit dem ich sprechen kann.'
    Ich bin SanitÀterin. Ich sagte ihr, ich könne nicht hier bleiben,
    aber ich könnte sie zu einer Stelle bringen, wo die Leute ihr zuhören wĂŒrden.
    Da könntest Du mit ihnen reden. Ist es das, was du willst?'"


    Und Lisa sagte ja.
    UrsprĂŒnglich hatte sie so etwa gesagt:
    'Nein, nein, ich bin okay'. Aber ich hatte zu ihr gesagt,
    ‚Es hört sich alles so an, daß mit Dir eine Menge los ist'.
    Und ‚Es wĂŒrde gut sein fĂŒr dich, dir jetzt Zeit zu nehmen und zu reden'.
    Weil sie gesagt hatte, sie wollte reden aber vielleicht nicht zu diesem Zeitpunkt.


    Lisa brauchte Hilfe und wir brachten sie in ein Hospital
    wo sie auch eine Patientin psychologisch untersuchen können."
    Dort erklÀrte Bonnie alles der Schwester, die in der Notaufnahme Dienst hatte.
    Es schien so, daß Lisa gut untergebracht war.
    (...)


    Ein scientologischer Suchtrupp hatte Lisa schnell aufgespĂŒrt
    und holte sie gegen den ausdrĂŒcklichen Ă€rztlichen Rat aus dem Krankenhaus.
    Denn die SO behauptet ja, etwas viel besseres und wirksameres fĂŒr Leute
    mit Nervenzusammenbruch als Psychotherapie zu besitzen,
    nÀmlich den sogenannten Introspection-Rundown.


    In der Klinik sagten sie allerdings nichts von dieser Behandlung, sondern nur,
    Lisa wĂŒrde im Ford Harrison Hotel, dem Hauptquartier der SO
    in Clearwater/Florida, Ruhe und Erholung finden.
    (...)


    Lisa wurde nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus einen
    Introspection Rundown ausgesetzt. Das ist eine von Hubbard entwickelte
    Pseudotherapie bei Nervenzusammmenbruch.


    Dieser IRD beinhaltet die Isolation von Betroffenen auch gegen ihren Willen.


    Nach Hubbard grenzt der IRD an ein Wunder,
    es sei der grĂ¶ĂŸte technische Durchbruch von 1973.


    Der erste Schritt des RD ist es "die Person völlig zu isolieren.
    Alle Anwesenden mĂŒssen absolut den Mund halten (nicht reden). ...
    Erst wenn es offensichtlich ist, daß die Person aus ihrer Psychose raus ist
    und der Verantwortung gewachsen ist, mit anderen zusammenzuleben,
    wird die Isolation beendet."
    (...)


    Hubbard war sehr stolz ĂŒber den IR und sagte:
    "Das bedeutet, daß der letzte Grund fĂŒr die Existenz der Psychiatrie fortgefallen
    ist. Ich habe einen technischen Durchbruch erzielt,
    der möglicherweise zu den grĂ¶ĂŸten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts zĂ€hlt."


    Siebzehn Tage nach Anwendung dieser Errungenschaft, am 5. Dezember 1995,
    starb Lisa McPherson im Alter von 36 Jahren.


    Siebzehn Tage lang hatte sie vergeblich versucht,
    der Introspection Rundown genannten Isolationsfolter zu entkommen.


    Vor der TĂŒr stand ein WĂ€chter;
    bei ihr im Zimmer war stÀndige Aufsicht von mindestens einer,
    meist mehreren Personen.


    Lisa versuchte alles, herauszukommen.
    Sie ĂŒbte Selbstkritik:
    "Ich habe bei der Handhabung meiner Mutter versagt."
    (...)


    Sie versuchte es mit Unterwerfungsgesten:
    "Ich möchte die ZahnbĂŒrste nehmen
    und den Fußboden putzen bis ich eine Erkenntnis habe"


    Sie bat um andere GesprÀchspartner:
    "Kann ich bitte meinen Auditor Vatisinski sprechen."


    Und immer wieder versucht sie, mal aus der TĂŒr,
    mal aus dem Fenster zu entkommen.


    Die Protokolle, die bei der Isolation angefertigt wurden
    und die Aussagen der Bewacher stimmen darin ĂŒberein:
    Lisa versuchte, aus der Isolationsfolter auszubrechen.
    (...)


    17 Tage lang versucht sie verzweifelt zu verhindern,
    daß ihr Drogen eingeflĂ¶ĂŸt werden.


    Benutzt wurden Benadryl, ein Beruhigungsmittel und Chloralhydrat,
    ein stark wirkendes Beruhigungsmittel.


    Das und andere SO-Medikamente wurden ihr immer wieder in das Essen
    gemischt oder ihr mit einer KanĂŒlenspritze in den Mund gespritzt.
    Sie wehrte sich, indem sie so viel wie möglich wieder ausspuckte.


    Tage lang versucht sie auszubrechen - bis sie schließlich an das Bett
    gefesselt wird.


    Einmal war sie schon bis zur TĂŒr gekommen;ihre Hand war schon am TĂŒrgriff.
    Da fallen mehrer WĂ€chter ĂŒber sie her, werfen sie aufs Bett und halten sie nieder,
    indem sich einer ĂŒber sie wirft, andere ihre Beine festhalten - fast eine Stunde,
    bis sie sich "beruhigt" hat.


    Lisa starb am Abend des 5.12. zwischen 21.30 und 22.00.
    (...)


    Der Totenschein nennt als Todesursache ein Blutgerinnsel,
    das durch Bettruhe und schweren FlĂŒssigkeitsverlust herbeigefĂŒhrt wurde.
    Lisa hat nach SchÀtzungen der Autopsie 5-10 Tage kein Wasser,
    auch keine Infusionen bekommen.


    Scientology machte der Mutter und den Angehörigen zunÀchst weis,
    Lisa sei an einer schnellen ansteckenden Meningitis gestorben
    und sorgte fĂŒr eine rasche EinĂ€scherung.


    Die SO-ler, die Lisa ins Krankenhaus brachten,
    sind nach Bekanntwerden des Falls aus den USA ausgereist."


    Quelle:
    http://www.ingo-heinemann.de/lisa2.htm


    Mehrere Medien berichteten:
    http://www.ingo-heinemann.de/lisa1

  • Vermutlich der Stress kostete den erst 65 JĂ€hrigen, bis dahin kerngesunden
    Priester und Sektenbeauftragten Antonios Alevizopoulus das Leben.


    Er wurde jahrelang von Scientology-Agenten bespitzelt.


    Außer ihm wurden noch weitere 2500 Menschen,
    Personen des öffentlichen Lebens teilweise rund um die Uhr bespitzelt.
    Grund: Der grĂ¶ĂŸenwahnsinnige Plan der Organisation gleich 5 Staaten
    auf einmal zu unterjochen.


    Focus: "SCIENTOLOGY Dossiers aus Athen
    (...)
    Die JĂŒnger des SektengrĂŒnders L. Ron Hubbard haben nicht
    weniger vor, als aus Griechenland, Bulgarien, Albanien,
    Mazedonien und Restjugoslawien eine neue Nation
    auf Grundlage scientologischer Heilslehren zu schmieden.
    Einen Namen dafĂŒr fanden sie auch schon: „Bulgravia“.
    (...)


    "Bei einer Razzia im GebÀude des Athener Scientology-Ablegers KEPHE
    (Griechisches Zentrum fĂŒr angewandte Philosophie) fand die Polizei
    auch sogenannte "Tötungspakete“ – Maßnahmenkataloge gegen
    Kritiker des Psychokults.


    Wichtigste Zielperson war Priester Antonios Alevizopoulos, Sektenbeauftragter
    der Orthodoxen Kirche Griechenlands.


    Über Jahre hinweg suchten die Hubbard-JĂŒnger vergeblich nach Fehltritten
    des 65jÀhrigen Priesters. Sie schleusten sogar Agenten
    in sein persönliches Umfeld.
    Im FrĂŒhjahr starb der bis dahin kerngesunde Geistliche an einem Herzversagen.


    FĂŒr den Verdacht der physischen Gewalt fehlen, so der
    Leitende Oberstaatsanwalt Tassos Canellopoulos, "noch die Beweise".


    Aber die Akten seien Beleg genug fĂŒr einen "gnadenlosen, unmoralischen
    Vernichtungskrieg gegen Kritiker, mit allen Mitteln“.


    Man entdeckte noch mehr als nur Bespitzelungsprotokolle
    ĂŒber ausgewiesene Scientology-Kritiker. In meterdicken AktenbĂ€nden steckte
    eine Liste von rund 2500 Namen – Politiker, WirtschaftskapitĂ€ne,
    KulturgrĂ¶ĂŸen, Medienleute, allesamt Personen des öffentlichen Lebens.
    Über sie wurden Dossiers angefertigt.


    Staatsanwalt Canellopoulos:
    "Die Scientologen beobachteten auch potentiell interessante Leute
    mit nachrichtendienstlichen Mitteln,
    Politiker wurden zum Teil rund um die Uhr beschattet.“


    Deswegen mĂŒssen sich die Vorstandsmitglieder von KEPHE Anfang Oktober
    vor Gericht dafĂŒr verantworten.


    "Sie haben staatliche Behörden unterwandert“, sagt Canellopoulos,
    "wir haben bei ihnen sogar militÀrische Informationen
    ĂŒber die Luftwaffe gefunden.“
    (...)


    Auf die Machenschaften der Scientologen war man gestoßen,
    als Beweise fĂŒr "psychische Gewalt" gegen MinderjĂ€hrige gesucht wurden.


    Seit seiner GrĂŒndung im Jahr 1983 hatte KEPHE viele Kinder rekrutiert,
    insgesamt 4000 Eltern stellten im Lauf der Jahre Strafanzeige gegen den Verein.


    Im Juli schlugen die Fahnder zu und beschlagnahmten AktenbÀnde gleich in laufenden Metern.
    (...)


    Dem griechischen Scientology-Ableger stehen ein Straf- und ein Zivilprozeß bevor.


    2500 Personen des öffentlichen Lebens in
    Griechenland wurden von Scientologen bespitzelt – gegen das Gesetz.


    Quelle:
    "Focus" 23.09.1996
    http://www.focus.de/politik/de
aus-athen_aid_161468.html


    Zu dem Prozess sind leider keine Infos zu finden, wohl aber
    die Nachricht vom 22.01.1997 dass Scientology in Griechenland verboten wurde:
    http://www.pewid.ch/SCI/greece4.html


    NatĂŒrlich passte Scientology diese Berichterstattung gar nicht.
    So gab es eine Beschwerde der Scientology-Organisation ZĂŒrich beim
    Schweizer Presserat gegen einen Journalisten des Tagesanzeigers.


    Diese wurde abgewiesen.


    "Die Nachrichten im "Tages-Anzeiger" ĂŒber den griechischen Zweig
    der Scientology sind - im Gegensatz zur Auffassung der
    Scientology Kirche - keine "Enten".


    Dennoch fehlte die erwĂŒnschte Klarheit
    (Wann untersuchte oder beurteilte welche Instanz was?).


    Umgekehrt ist interessant, dass die Scientology Kirche
    gegen den zweiten Artikel im "Tages-Anzeiger" vom 22. Januar 1997
    (auch von S.), der ĂŒber den Gerichtsentscheid berichtete,
    keine Beschwerde erhob."
    http://www.presserat.ch/9804.htm5.


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    Verlorene Kinder


    Das Leid der unschuldigsten Opfer der Organisation.
    Sie haben keine Wahl, ihre Eltern trafen die falsche Entscheidung.


    Schon ins Unheil hineingeboren erwartet sie ein Leben ohne Liebe
    und schwerste Zwangsarbeit.


    Diesen Text haben wir schon in vielen Foren verbreitet.
    Darum nur zur VollstÀndigkeit unserer Chronik dieser Link:


    http://anon030.suedblog.de

  • Hier mussten Mitglieder schwerste Zwangsarbeit unter
    unmenschlichen Bedingungen leisten.


    Ihre "Vergehen" z.B:
    wirkliche Erleuchtung, nÀmlich Zweifel an Hubbards Irrlehre.


    Happy Valley ist inzwischen geschlossen, aber ganz bestimmt nicht aus Einsicht,
    denn diese Lager gibt es immer noch, sogar in Europa.


    Auch skandalös: Der Versuch der Scientology-Organisation
    Berichte ĂŒber Happy Valley durch massive Bedrohung der
    dort recherchierenden Fernsehjournalisten zu unterdrĂŒcken.


    http://bayanon.wordpress.com/2
as-tal-der-unglucklichen/

  • Mehr als 12 Frauen wurden von Scientology zur Abtreibung gezwungen.


    Sie waren Mitarbeiter der Elite-Organisation Sea-Org.


    FĂŒr Scientology gelten Kinder als Belastung, weil sie ihre Eltern


    zu sehr von der Arbeit fĂŒr die Organisation ablenken.


    Scientology verachtet alles was ablenkt denn es stört die


    Expansion ihrer "Religion"


    Auf dem Altar dieser "Religion" wurden mehr als 12 werdende


    Leben geopfert.


    "Scientology drÀngt junge Frauen zur Abtreibung


    Über ein Dutzend ehemalige Mitarbeiterinnen der Scientology-Eliteeinheit Sea-Org


    mussten Schwangerschaften abbrechen:


    Sie sollten ungestört fĂŒr Scientology arbeiten können.



    (...)


    Laura war oft allein. Mit 16 heiratete sie einen Mitarbeiter der Sekte,


    ein Jahr spÀter war sie schwanger.


    Sie freute sich auf das Kind, doch sie wurde von Scientology-FunktionÀren


    zur Abtreibung gedrÀngt, wie sie heute erklÀrt.


    MĂŒtter sind abgelenkt


    Seit vielen Jahren sieht sich Scientology dem Vorwurf ausgesetzt,


    schwangere Mitarbeiterinnen der Sea-Org zum Abbruch zu drÀngen.


    Der Grund:


    MĂŒtter können sich nicht mehr rund um die Uhr fĂŒr die Sekte engagieren,


    Kinder sind eine Belastung.


    Scientology dementierte die Anschuldigungen jeweils postwendend.


    Nun hat die US-Zeitung "St. Petersburg Times" aus Florida


    ĂŒber ein Dutzend ehemalige Scientology-Mitarbeiterinnen ausfindig gemacht,


    die erklÀren, unfreiwillig abgetrieben zu haben.


    Als Grund fĂŒr die Abtreibungen geben die Frauen mehrheitlich


    die hohen Erwartungen der Sekte an.



    Wer sich nicht mit vollem Einsatz fĂŒr Scientology einsetze und


    private BedĂŒrfnisse in den Hintergrund stelle, gerate rasch in den Verdacht,


    die Ziele von Scientology nicht bedingungslos zu verfolgen.


    Es gehe darum, "den Planeten zu retten", sagt eine ehemalige Scientology-Frau.


    Der Druck geht meist von den direkten Vorgesetzten aus.


    Diese befĂŒrchten, dass die Leistungskurve ihrer Abteilung sinkt,


    wenn eine Mitarbeiterin durch die Kinderbetreuung teilweise absorbiert ist.


    Bricht die Statistik ein, drohen unangenehme Untersuchungen.


    Claire Headley ging es Àhnlich wie ihrer Kollegin Laura.


    Sie kam mit 16 zu Scientology, wurde mit 19 Jahren schwanger und trieb ab.


    Sie erklÀrt, sie sei unter Androhung von Strafen zur Abtreibung gedrÀngt worden.


    Einen Tag nach der Abtreibung


    habe sie wieder im Scientology-Zentrum geschuftet.


    Das Ritual wiederholte sich zwei Jahre spÀter mit einer zweiten Abtreibung.


    "Ich hatte keine Wahl", sagt Claire Headley und fĂŒgt an: "Es war kriminell."


    Sie habe gewusst, dass sie von ihrem Mann getrennt


    und schwer bestraft worden wÀre, wenn sie sich geweigert hÀtte.


    Headley fĂŒhrt eine Scientology-Anweisung an,


    wonach Mitarbeiterinnen der Sea-Org zurĂŒckgestuft werden,


    wenn sie ein Kind austragen.


    Sie erlebte Àhnliche FÀlle bei ihren Kolleginnen.


    (...)


    "Alles, was ablenkt, wird in Scientology verachtet", sagt Sunny Pereira,


    die ebenfalls abgetrieben hat.


    Der Druck sei vor allem bei den Sea-Org-Mitarbeiterinnen gross.


    "Normalerweise ist es nicht erlaubt,


    mit dem Ehemann ĂŒber die Abtreibung zu sprechen", fĂŒgt sie an."


    Quelle:


    Basler Zeitung 20.06.2010


    http://bazonline.ch/panorama/v
Abtreibung/story/31058778