Posts by Sklave Devot

    Ein richtig gutes Gedicht ĂŒber den Übergang vom Arbeitsleben in die Rente. Ich bin mir sicher, dass du Millionen Menschen auf der ganzen Welt aus der Seele sprichst. Du hast den Kern und die GefĂŒhle dazu perfekt wiedergegeben und reflektiert.

    Dieses GefĂŒhl von Traurigkeit, Wehmut, EnttĂ€uschung, aber auch die Freude ĂŒber die Freiheit ist unbeschreiblich.

    Danke Helmut Becker!

    Schöner Reim Helbeck. Stimmt mich irgendwie nachdenklich. Ist auch wichtig immer mal das eigene Verhalten auf dem Lebensweg zu reflektieren und notfalls zu Àndern. Alle machen Fehler, Frage dabei ist nur: Was lernen wir daraus? Machen wir es in Zukunft besser?
    VG

    Hi @EknAd was hast du noch alles ĂŒber den Pychater Gerd Postel gehört? Was weisst du ĂŒber ihn? was macht er heute, wo lebt er?
    War er im GefĂ€ngnis eigentlich? Hat Gerd Postel irgendwelche Literatur und BĂŒcher verfasst, also lesenswerte, informationsreiche Literatur. Jemand wie Gerd Postel, der die Scheingesellschaft mal eben im Vorbeigehen "Hops nimmt" hat bestimmt viel erlebt und noch mehr zu berichten aus seinem ereignisreichen Leben.
    Wenn das wirklich ein wenigstens ein bisken interessant und guter Stoff fĂŒr lange, dunkle Winterabende ist, dann wĂŒrde ich gern mehr ĂŒber den Mann wissen. NatĂŒrlich außer den Infos, die man selbst auf den ersten Suchergebnisseiten der Suchmaschinen schnell in Erfahrung bringen kann.
    Mehr Hintergrundwissen ĂŒber seine verrĂŒckten erfahhrungen mit Kranken, und Gesunden, die aber als krank eingestuft werden, weil man sie wegsperren will, weil sie zu viel wissen, oder unsere LĂŒgengesellschaft durchschaut haben.
    Habe mich kĂŒrzlich mit einer anderen Person ĂŒber Twitter informiert, , der Mann saß aufgrund falscher Aussagen, Verleumdungen, Falschaussagen (Vergewaltigung/Betrug) seiner Frau (Ex-Frau) jahrelang unschuldig im GefĂ€ngnis. Er kam nun frei, als seine AnwĂ€lte nachweisen konnten, daß seine Frau eine Bankangestellte, irgendwelche Gutachten manipulierte und mit anderen Banken Betrug im großen Stil durchgezogen hat, er bekam Wind davon, und wollte es auffliegen lassen. Die Rache seiner Ex-Frau war fĂŒrchterlich, durch Konspirationen und Verleumdungen drehten sie den Spieß um und brachten ihn ins GefĂ€ngnis. Ein fast perfektes Verbrechen. Immer neue falsche Zeugenaussagen ließen jede Berufung platzen. Aber am Ende siegte die Überzeugung, die Vehemenz seiner AnwĂ€lte, UnterstĂŒtzer, auch aus dem Internet, und letztendlich die Gerechtigkeit um ihn zu entlasten und den Schwindel auffliegen zu lassen.

    Das Treburer Teleskop T1T wĂŒrde ich mir schon gerne einmal betrachten, und einmal einen Blick durch das Teleskop riskieren. Schade, ich wohne etwas weit vom Schuss, aber wenn ich das nĂ€chste Mal im Rhein-Main Gebiet bin, schreibe ich es mir sicher auf die To-do-Liste. Besonders gerne wĂŒrde ich mir die Messier 88 Spiralgalaxie ansehen.
    Hachja, seufz...

    FĂŒr Jumbo kann ich nicht antworten. Vielleicht hat er keine Zeit, steckt in viel Arbeit, oder hat zurzeit keine Lust. Aber eventuell sagt er es dir ja, wenn er wieder kommt.
    Die Frage ist genial, schwer, und geht in die Richtung, die ich liebe.
    Die Frage nach dem Sein, und nach dem Sinn des Lebens. Sind wir, die Erde, mit ihrer Vielfalt, Schönheit, ZÀrtlichkeit, erbarmungsloser GefÀhrlichkeit und Grausamkeit nur eine Laune der Natur? Wie Du sagst, eben das zufÀllige Zukommen irgendwelchen Atome, Elemente, KrÀfte - oder - steckt hinter alledem ein Sinn, ja vielleicht sogar ein Plan? Wenn ja, von wem, das geht in Richtung: Gibt es etwa doch einen Gott, einen Schöpfer?
    Persönlich vertrete ich letztere Meinung. Da bin ich mir sicher. Auch wenn ich menschliche und zufĂ€llige Grausamkeiten gegen mich selbst schon erlebt habe und deshalb eigentlich an erstes glauben mĂŒsste. Doch das tue ich nicht.
    Zu den Trugwahrnehmungen möchte ich sagen, daß dieses Experiment bestimmt noch nicht gemacht wurde, in Formvollendung auch nicht gemacht werden kann. Denn selbst bei Schwerstbehinderterten in geistiger und körperlicher Form unterschlĂ€gt man die Wahrnehmung der Seele. Auch die Wahrnehmungen von sich selbst, also die Selbstwahrnehmung. Menschen mit so schweren Handicaps kann man auch nicht verlĂ€sslich befragen.
    Zu dem hypothetischen Versuchsaufbau, oder Experiment, die Sinne wegzunehmen:
    Augenlicht geht, man kann Menschen in voller Dunkelheit einsperren.
    Bewegung wegnehmen, geht, man Menschen auf einem Bett fixieren.
    Gehör wegnehmen, geht.
    Geruch wegnehmen, geht.
    Geschmack wegnehmen, geht.
    FĂŒhlen wegnehmen, geht, durch Drogen, wie Opiate, denke aber die Wissenschaft hat heute noch bessere Mittel zur VerfĂŒgung.
    Auch das Denken kann man bekanntlich ausschalten durch Hartcore Pharmazeutika.
    Im Grunde brÀuchte man jemand nur die Nerven in der WirbelsÀule an einer bestimmten Stelle durchtrennen, dazu noch Sehnerven, Gehörnerven, die vom Gleichgewichtsorgan, der Schnecke, und alles was uns empfinden lÀsst.
    Niemand weiss was dann passiert, weil sich der Mensch folglich auch nicht gestikulieren kann oder mitteilen.
    Man mĂŒsste auch mutmaßen, falls man dem Proband einen teil wiedergibt, eben damit er sich danach mitteilen kann, daß die Wahrnehmung durch die Drogen und Medikamente verschleiert und getrĂŒbt war.
    Trugwahrnehmungen treten schon bei Schlaganfall oder Diabetes Patienten auf, bei letzteren durch Über- und Unterzuckerung.
    Sofern ein Mensch lebt und die ersten Jahre seines Lebens nur annĂ€hrend ein normales Lebens- und Beziehungsumfeld hatte bildet eine Seele aus. Ich behaupte sogar, sie wird uns schon bei der Geburt mitgegeben, also noch frĂŒher gebildet, im krassesten Fall im Moment der Zeugung.
    Ich gehe auch soweit zu sagen auch Tiere und Pflanzen haben eine Seele, oder so etwas wie ein Charakter, ein Empfinden fĂŒr sich selbst.

    Ein bewegendes Thema. Darf ich mich dazu erklÀren. Dann tue ich es.
    Wir bemessen uns Menschen als angebliche Krone der Schöpfung hin und wieder zuviel Bedeutung. Außerdem sind wir TV-, Kino-, Internet-geschĂ€digt. Das sind wir wirklich.
    Wohl wahr in unserem Körper laufen komplexe elektrische und biochemische Prozesse ab, heute können Ärzte und Wissenschaftler mehr denn je. Doch vergesst die Grenzen nicht.
    Wir fragen uns doch hin und wieder, warum ich, warum nicht der oder die? Warum bin ich krank, warum ist die oder der es nicht? Warum bin ich gesund, und die oder der nicht? Ist das Zufall, steckt eine höhere Macht wie Gott dahinter, oder Fantasie-Wesen wie Aliens, Reptiloide, und allermöglicher Quatsch? Es ist reduziert die Frage nach dem Sinn des Lebens! Schicksal, Zufall, oder ein Plan? Warum leben wir, warum sterben wir. Woher kommen wir? Wo gehen wir hin?
    Deshalb sind wir geneigt uns wie auf einem Schiff in großem Sturm zitternd, krampfhaft an irgendetwas, das uns als stabil erscheint, vor allen Dingen erklĂ€rbar, festzuhalten.
    Wahrscheinlich wĂŒrden wir durchdrehen, tĂ€ten wir es nicht. Diese Urfrage ist tatsĂ€chlich wohl genauso alt wie wir Menschen ein Gewissen, eine Seele, ein Empfinden fĂŒr uns und unsere Umwelt haben, oder mindestens seit wir gelernt haben annĂ€hrend intelligent zu Denken. In dieser Betrachtung darf man sowieso die GefĂŒhle, sie sind doch ein Teil unserer Seele, unseres Charakters, nicht in ihrer Bedeutung unterschlagen.
    Wir sind, weil wir FĂŒhlen; wir sind, weil wir Denken. Stimmt das? ErklĂ€rt das die Frage in diesem Thema "Alles nur Illusion" [Zusatz: "Oder Wahrheit?"].
    Ich mag es ganz brutal erklĂ€ren. Wenn man in den Zoo geht, nach Afrika in die Steppe, sich mit aufgeritzten Armen vor einen hungrigen Löwen wirft, ja so wird man ganz schnell in die RealitĂ€t geholt. Schmerz ist ĂŒbrigens ein hervorragender RealitĂ€tsindikator. Bis zu dem Punkt wo Schmerzen uns die Sinne rauben, da beginnt der absteigende Teil dieses RealitĂ€tskurvendiagramms. Soldaten und Zivilisten im Krieg sind ein trauriges und doch fast perfektes Beispiel fĂŒr das RealitĂ€tsempfinden.
    Die Traumatisierung hat tausend Facetten und AuswĂŒchse, der Mensch schĂŒtzt sich durch Traumatisierung, er wĂŒrde sonst einen Herzinfarkt, Schlaganfall, oder Ă€hnlich schlimme Krankheiten vor Angst bekommen, oder das Gehirn wĂŒrde sich schlichtweg ganz, oder in Teilen, abschalten, kurz gesagt, wir wĂŒrden Durchdrehen, wahrscheinlich sogar irreparabel. Das Gehirn selbst, aber unser ganzer Körper genauso, haben viele Schutzmechanismen um uns vor uns selbst und Ă€ußeren EinflĂŒssen zu schĂŒtzen. Angst ist nicht anderes als der allererste und wichtigste Schutzmechanismus in Mensch und Tier, eventuell sogar in Pflanzen. Bei Pflanzen sollten Biologen und Psychologen vielleicht einmal eine ausgedehnte und ernste Testreihe entwickeln.
    Auch ich bin ein Verfechter der hier im Forum bereits vorgestellten Theorie: Es gibt mehr als wir sehen, messen, und wissen. Es ist noch einiges nicht entdeckt. Was wĂ€re die Medizin ohne Conrad Röntgen? FĂŒnf Jahre vor seinem Selbstversuch mit seiner durchleuchteten Hand hĂ€tte die Welt ĂŒber seine Theorie lauthals gelacht.
    Auch das bringt uns nicht weiter. Wir sollten wegkommen von wilden, zwar lustigen, Theorien aus Kampfstern Galaktica, sorry, das ist der Film wo Sting mitspielt, nicht Star Trek, wo Wesen mit Gedankenkraft, aber in Raumschiffen vegetierend (smile), durch das Universum reisen.
    Kurzum, wir sollten uns eventuell an das NĂ€chstliegende halten: An uns Menschen, Tiere, Pflanzen, eine lebenswerte Erde mit vielleicht gleichen Chancen fĂŒr alle, na gut letzteres ist meine persönliche Illusion, wenigstens Frieden wĂŒrde ich mir wĂŒnschen.
    Einen guten, gesunden Lebensstil haben, und trotzdem Spass am Leben, wenn es uns auch manchmal sehr schwerfÀllt.
    Das Greifbare sollte uns das NĂ€chste sein, dazu das Herz auf dem rechten Fleck, mit Respekt, VerstĂ€ndnis, und auch dem Mut ĂŒber den eigenen Tellerrand hinauszublicken, neue Wege zu gehen.
    Die große Selbstverwirklichung der 80er und 90er Jahre hat sich letztendlich fĂŒr die Menschen zu einer tiefen Depression entwickelt.
    Denn wer sich selbstverwirklicht steht am Ende oft alleine da, oder bettelarm, weil keine RĂŒcksicht auf Mitmenschen und Beruf oder Versorgung genommen wurde. Wieviele Aussteiger kamen reuig, zerschlissen, seelisch und körperlich am Limit oder Ende zurĂŒck.
    Was wir sehen, hören, riechen, schmecken, berĂŒhren, fĂŒhlen können, das sind wir. Auch wenn wir es unterschiedlich interpretieren, das hat mit unserer Erziehung, Lebenserfahrung, und der FĂ€higkeit der EinschĂ€tzung zu tun. Der Herr Jumbo1 wird mich mit seiner Berufserfahrung korrigieren, die sich sowohl, als auch, ebenfalls in die eben genannte Liste mit einreiht.
    Schaue deinem GegenĂŒber in die Augen und du siehst Gott!
    (Wer jetzt Amen schreibt, dem werde ich nicht antworten und mit Ignoranz bestrafen)
    P.S.: In Bestrafungen kenne ich mich aus! Siehe Nickname!