• Ein jedes Leben geht zu Ende,
    ob lang, ob kurz, ob leicht, ob schwer.
    Jeder macht die letzte Reise,
    und es gibt keine Rückkehr mehr.


    Du hast die Chance es zu gestalten,
    dein Leben hier auf dieser Welt!
    Doch jeder Schatten wird gezählt,
    der auf deine Seele fällt.


    Drum bleibe Mensch, hilf deinem Nächsten,
    jage nicht nach Gut und Geld.
    Es zahlt sich aus, nach deiner Reise,
    wenn Gott der Herr, sein Urteil fällt.


    Der Fährmann! Wartet schon am Ufer,
    am großen Fluß zur Ewigkeit.
    Dein Platz bleibt frei, bis er dich ruft,
    denn nur er, kennt deine Zeit!


    Wenn er dich ruft, wird deine Seele,
    für dich die Eintrittskarte sein,
    ins Paradies, oder die Hölle!
    Nur du! Bestimmst es ganz allein!


    © Helmut Becker

  • Hallo Helbeck,
    dir ist dein Gedicht gut gelungen. Andere haben geschrieben du würdest düster schreiben. Sehe ich anders. Weil du reflektierst das menschliche Tun und Dasein des ganzen Lebens. Irgendwie die Erkenntnisse die man gewinnt nach einem mehr oder weniger gelebten Leben. Das kann man aber erst am Lebensende. Der Inhalt deiner Gedichte ist gar nicht der Tod selber, sondern das was man kurz vor dem Tod an Erkenntnissen und Erfahrungen gesammelt hat. Sowas wie ein Resümee ziehen, oder nach dem Motto "Und die Moral von der Geschicht'...tue das, oder tue es nicht...".
    Weiss' nicht ob ich das so richtig sehe, denke aber schon ein bißchen.

    Lasse nie zu, dass du jemand begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
    Mutter Teresa

  • Hallo lieber Helbeck01 , du hast dich mit ‘‘Faktum I’’ wieder selbst übertroffen.

    Tolles Gedicht, mit der Hilfe zur menschlichen Selbstkritik in schweren Lebenslagen.

    Hoffe, es geht DIr wieder gut. Laß' dich doch mal wieder sehen und lesen mit neuen Inspirationen.