• Das Jahr! Neigt sich zu seinem Ende,
    die Last der Zeit, sie wiegt sehr viel.
    Krieg und Hunger, Hass und Neid,
    sie sind real! leider kein Spiel.


    Weihnachten! Das Fest der Liebe,
    steht vor der Tür, wie jedes Jahr.
    Mit Glanz und Glimmer wird gefeiert,
    genau so wie es immer war.


    Die Not! Die herrscht an vielen Orten,
    man lässt sie still geschehn.
    Denn Not und Elend, Mord und Totschlag,
    wer will das schon sehn?


    So feiert man, das heilige Fest!
    Ein jeder mit den Seinen.
    Doch Jesus, dem es ist geweiht!
    Er ist im Himmel, und wird weinen!!

  • Ein tolles Weihnachtsgedicht hast Du uns hier geschenkt, Helmut. Danke schön!
    Besonders gut finde ich die versteckte Kritik an dem Verhalten der Menschen das
    Schenken und Beschenkt-werden in den Vordergrund zu stellen und dabei die Not,
    das ganze Leid das auf der Welt herrscht zu vergessen.
    Die Realität wird ausgeblendet. Ich kritisiere das auch. Genauso den vordergründigen
    Trubel im Internet. Ich fühle mich übersättigt, zum einen von der Tatsache, daß schon
    im September, also fast noch im Sommer, schon die ersten Nikoläuse in den Märkten stehen,
    zum anderen dass jeder versucht über die Weihnachtsschiene Werbung für seine Produkte
    zu machen, die gar nichts mehr mit dem Sinn von Weihnachten zu tun haben. Ausserdem sehe
    ich mit Unbehagen, daß über Weihnachten selbst die Not und das Elend in der Welt, wie zum
    Beispiel Tierquälerei, verfremdet und benutzt werden.
    Man wird übersättigt von der Weihnachtssymbolik und allem was über diese Schiene geritten
    wird.
    Am schlimmsten ist, daß es immer mehr Menschen gibt, die scheinbar, oder sogar
    real, nicht mehr wissen warum Weihnachten überhaupt gefeiert wird.
    Der Sinn der Weihnacht, nämlich dass uns der Erlöser Jesus Christus geboren wurde,
    das haben viele vergessen.
    So verkommt das Glück und Gute zu Prunk, Protz und Dekadenz. Dabei könnte man
    doch so viel wirklich Gutes tun. Ich spende jedes Jahr, selbst zu Zeiten wo ich ganz,
    wenig Geld hatte, da spendete ich nur 10 Euro, aber die waren mir trotzdem wichtig.
    Schön, daß Du wieder da bist, Helmut.

  • Der Reim gefällt mir gut. Er ist tiefgründig und beschreibt die Realität so wie es ist. Wird einem bewusst das es vielen Menschen auf der Welt schlechter geht als uns in den reichen Ländern. Obwohl, uns geht aus immer mieser. Man kann auch etwas Gutes tun indem man Obdachlosen in der City was spendet.

    Just seen some motivation ! Ya boi made the highest honors bulletin at college..! Aint done yet ...leggo #‎findmyname #‎hardwork ‪#‎schoolhustle [u]#4.0

  • Klasse Helmut, man merkt das du dir ernsthaft Gedanken machst.
    Das Gedicht ist echt super, ich hoffe ich kann dir mit meinen Worten ein kleines Lächeln der Zufriedenheit schenken.